Siebzehn

Regie Monja Art, Austria, Fiktion, 2017, 104 Min.
 

Siebzehn
Die letzten Wochen vor den Sommerferien, irgendwo in Niederösterreich. Die 17-jährige Internatsschülerin Paula ist heimlich in ihre Freundin Charlotte verliebt. Doch die ist mit Michael zusammen. Um sich von ihrem Liebeskummer abzulenken, lässt sich Paula auf ihren Schulfreund Tim ein, der selbst echte Gefühle für sie hat. Sie ahnt nicht, wie oft auch Charlotte in Wahrheit an sie denkt. Und dann kommt auch noch Lilli ins Spiel, die sich danach sehnt, begehrt zu werden, und als wilde Verführerin auftritt. Paula muss sich entscheiden, ob sie ihren eigenen Gefühlen folgt oder denen der anderen.

Regie-Debütantin Monja Art zeigt das Teenagersein in der Provinz als Achterbahnfahrt der Gefühle. Paula und ihre Freundinnen sind wie alle ganz normalen Teenager: wunderbare und obergescheite tickende Zeitbomben, die bald erwachsen und dann möglicherweise auch vernünftig sein werden.

Monja Art studierte Philosophie sowie Deutsche Philologie an der Universität Wien und an der Filmakademie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Drehbuch und Dramaturgie. Ihr Kurzfilm ROT wurde 2009 unter anderem beim Cannes Short Film Corner gezeigt. Für ihren ersten langen Spielfilm SIEBZEHN, bei dem sie für Regie und Drehbuch verantwortlich zeichnete, gewann sie 2013 den Carl Mayer Script Prize für das Drehbuch und wurde 2017 mit dem Max Ophüls Preis ausgezeichnet. Hauptdarstellerin Elisabeth Wabitsch erhielt den Max Ophüls Preis als beste Nachwuchsschauspielerin.

Filmografía: Forever not alone (2013); Juli (2012, Kurzfilm); Rot (2009, Kurzfilm).

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