Königin von Niendorf

Regie Joya Thome, Deutschland, Fiktion, 2017, 67 Min.
 

Königin von Niendorf

In Brandenburg haben gerade die Sommerferien begonnen, doch die zehnjährige Lea fährt in diesem Jahr nicht wie sonst mit ihren Freundinnen ins Ferienlager. Überhaupt findet sie die anderen Mädchen in ihrer Schule zunehmend seltsamer. Und so kurvt Lea meist allein auf ihrem Fahrrad durch das Dorf und besucht den Musiker und Aussteiger Mark, der auf einem verwilderten Bauernhof lebt. Eines Tages beobachtet Lea bei einem ihrer Streifzüge fünf Jungs, die ein großes Ölfass über den Zaun der Farbfabrik hieven und mit ihrer Beute auf einem Fahrradanhänger davon rasen. Leas Neugier ist geweckt. Bei nächster Gelegenheit folgt sie den Jungs und entdeckt, dass sie auf einem kleinen See ein Floß gebaut haben. Doch das Floß ist Eigentum der Bande und Mädchen sind da auf keinen Fall erlaubt. Lea will aber unbedingt in die Bande aufgenommen werden und macht eine Mutprobe. Und von da an scheint der Sommer voller Abenteuer zu sein.

Joya Thome, 1990 in Berlin geboren, sammelte ihre ersten Erfahrungen im Filmbereich vor der Kamera als Kinderdarstellerin in den Filmen ihres Vaters. Nach dem Abitur 2009, begann sie eigene Kurzfilme zu realisieren, die weltweit auf zahlreichen Filmfestivals gezeigt wurden. Neben ihrer Tätigkeit als Filmemacherin studiert sie Erziehungswissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin. Im Rahmen eines Auslandssemesters in New York, nahm sie an der Drehbuch-Klasse der TISCH School of the Arts teil. KÖNIGIN VON NIENDORF ist ihr Spielfilmdebüt.

Filmografie: Love, yesterday (2014, Kurzfilm); Geschwister (2012, Kurzfilm); Hätte der Mond auch Schokolade geweint? (2010).

GOETHE-INSTITUT SONNTAG 13.08 12:00
CINETECA NACIONAL SAMSTAG 19.08 12:00
FARO ARAGÓN SONNTAG 20.08 12:00