Tiger Girl

Regie Jakob Lass, Deutschland, Fiktion, 2017, 90 Min.
 

Tiger Girl

Tiger schafft sich ihren Platz und bekommt was sie will. Sie lebt nach dem Motto: Wenn dir jemand eine Grube gräbt, schubs ihn hinein. Vanilla hingegen weiß nicht was sie will, bis auf eine wichtige Sache: eine Uniform. Doch sie fliegt durch die Polizeiprüfung und landet bei einem privaten Sicherheitsdienst. Tiger ist fasziniert von dem Mädchen, das so krampfhaft versucht, dazuzugehören. Sie bringt ihr das Beißen bei und Vanilla leckt Blut. Tiger muss eine neue Regel lernen: Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

Wie schon bei seinem Debütfilm LOVE STEAKS gibt es bei TIGER GIRL keine geschriebenen Dialoge. Statt eines konventionellen Drehbuchs bildet das sogenannte "Skelettbuch" das Grundgerüst für die Geschichte. Beim Dreh finden die Dreharbeiten anhand des Szenenfahrplans in einem semi-dokumentarischen Umfeld statt, die Fiktion prallt auf die Wirklichkeit.
 
Jakob Lass begann im Alter von 17 Jahren eine Schauspielausbildung in München und war zunächst einige Jahre als Schauspieler tätig bevor er 2004 begann erste Kurzfilme zu realisieren. 2008 gewann er mit seinem Kurzfilm BADEMEISTER PAUL erste Preise und wurde unter anderem zur Berlinale Talents eingeladen. Im Jahre 2009 nahm Jakob Lass ein Regiestudium an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf auf. Bereits im ersten Studienjahr drehte er seinen ersten Langfilm FRONTALWATTE. Zwei Jahre später LOVE STEAKS, der unter anderem mit dem Max Ophüls Preis ausgezeichnet wurde.

Filmografie: Love Steaks (2013); Frontalwatte (2011); Bademeister Paul (2007, Kurzfilm).

CINEPOLIS OASIS SONNTAG 13.08 18:20
CINEPOLIS DIANA MONTAG 14.08 19:30
CINETECA NACIONAL DIENSTAG 15.08 16:30 | MITTWOCH 16.08 18:30
GOETHE-INSTITUT DIENSTAG 15.08 19:30
FARO ARAGÓN MITTWOCH 16.08 17:00