Transit

Regie Christian Petzold, Deutschland / Frankreich, Spielfilm, 2017, 101 Min.


Transit

Die deutschen Truppen stehen vor Paris. Georg, deutscher Flüchtling, entkommt nach Marseille. Im Gepäck hat er die Hinterlassenschaft des Schriftstellers Weidel, der sich aus Angst vor seinen Verfolgern das Leben genommen hat: Ein Manuskript, Briefe, die Zusicherung eines Visums durch die mexikanische Botschaft.

In Marseille darf nur bleiben, wer beweisen kann, dass er gehen wird. Visa für die möglichen Aufnahmeländer werden gebraucht, Transitvisa, die raren Tickets für die Schiffspassage. Georg nimmt Weidels Identität an und taucht in die ungefähre Existenz des Transits ein.

Er freundet sich mit Driss an, dem Sohn seines auf der Flucht gestorbenen Genossen Heinz. Wozu weiterreisen? Lässt sich anderswo ein neues Leben beginnen?

Alles verändert sich, als Georg Marie trifft und sich in sie verliebt. Ist es Hingabe oder Berechnung, die sie ihr Leben vor der Weiterreise mit dem Arzt Richard teilen lässt, während sie gleichzeitig auf der Suche nach ihrem Mann ist? Der, so erzählt man, sei in Marseille aufgetaucht, in Besitz eines mexikanischen Visums für sich und seine Frau.

Christian Petzold (*1960) Theaterwissenschaften und Germanistik an der Freien Universität Berlin. Für seinen Film Barbara wurde Christian Petzold mit dem Silbernen Bären für die beste Regie von der Berlinale ausgezeichnet. Er hat zahlreiche internationale Auszeichnungen für seine Filme erhalten und ist einer der Hauptvertreter der Berliner Schule, bekannt für seinen individuellen und experimentellen Stil.

Filmografie (Auswahl): 2018: Transit; 2014: Phoenix; 2012: Barbara; 2008: Jerichow; 2007: Yella, 2005: Gespenster; 2003: Wolfsburg, 2000: Die innere Sicherheit.

Programm

Cineteca nacional
Dienstag 14.8.              
20:30    
Donnerstag 16.8.          18:30 
Sonntag 19.8.                18:15