Lisa Miller

Lisa Miller Lisa Miller hat einen Abschluss in Film und Fotographie an der CEV Madrid sowie einen Abschluss in visueller Kunst an der Goldsmith University, London. Seit ihrem Studium arbeitet sie als freischaffende Filmregisseurin und Dozentin. Sie unterrichtete an der bayerischen Ferienakademie und ist Mitglied des Künstlerhauses Ulm. Lisa inszenierte zahlreiche Theater und Videoperformances u.a. Mir san mir beim InVitro Festival (Havanna) sowie der Galerie Kloster Roggenburg (2014) und Collateral Murder #2, aufgeführt beim 100 Grad Festival in Berlin (2014). Ihr Kurzfilm Marie gewann 2009 beim CEV Madrid den Preis Bester Kurzfilm.

Nachdem ihr Film Tschernobyl, Fukushima, Gundremmingen bereits auf lokaler Ebene erfolgreich aufgeführt wurde, nähert sich Lisa mit Landrauschen einmal mehr ihrer Heimat auf künstlerischer Ebene an, um als Einheimische mit internationaler Erfahrung ein sehr intimes Porträt Bayerisch-Schwabens zu zeichnen. Im Jahr 2016 gründete sie zusammen mit Johannes Müller die Miller&Müller Film Produktion mit dem Ziel, den Heimatfilm neu zu erfinden. Die Firma steht für eine authentische und dynamische Darstellung deutscher Mikrokosmen und deren Verbindung mit global relevanten Themen. Landrauschen ist das erste Projekt der Firma und der Debütlangfilm der Regisseurin, der seine Premiere beim Festival Max Ophüls Preis 2018 hatte und dort mit den Preisen für den besten Spielfilm, das beste Drehbuch und dem Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichnet wurde.

Filmografie: 2018: Landrauschen; 2015: Que viva Europa; 2014: Tschernobyl, Fukushima, Gundremmingen; 2009: Marie (kurz).