Rhea Thönges-Stringaris

Rhea Thönges-Stringaris Rhea Thönges-Stringaris (*1934 Athen) hat von 1954 bis 1959 Klassische Archäologie und Kunstgeschichte in Bonn und München studiert und anschließend promoviert. Von 1961 bis 1974 war sie an den Staatlichen Kunstsammlungen in Kassel tätig und trat 1972 der Bewegung „Direkte Demokratie e. V.“ bei. Im selben Jahr freundete sie sich mit Joseph Beuys an, mit dem sie in der Folgezeit zusammenarbeitete.

Im Jahr 1977, während der Kunstausstellung Documenta 6 in Kassel und der 100-Tage-Anwesenheit des Künstlers Beuys, bei der dieser mit den Besuchern über seinen Erweiterten Kunstbegriff, die Soziale Plastik und eine direkte Demokratie diskutierte, wirkte Thönges-Stringaris mit. Sie selber sagt, dass die Politik die Grundlage ihrer Freundschaft zu Beuys war. Rhea Thönges-Stringaris engagierte sich politisch und war 1997 Gründungsmitglied der Partei Die Grünen.

Von 1981 bis 1987 war sie Mitglied im Aufsichtsrat der Documenta und arbeitete bis 1987 bei der Beuys-Aktion 7000 Eichen mit. Seit 2003 ist Thönges-Stringaris Mitglied im Kuratorium der Stiftung 7000 Eichen und seit 2006 Mitglied im Kuratorium Mehr Demokratie.

Rhea Thönges hat den Dokumentarfilm über Beuys schon auf zahlreichen Filmfestivals vorgestellt, unter anderem in Rouen und beim FILAF-Festival in Perpignan.