Panama
Tierra Sonora

Über die Musikszene

Die Musikszene Panamás ist dank unterschiedlichster kultureller Einflüsse sehr facettenreich und durchmischt, besonders das große Nachbarland Kolumbien prägte die Tanz- und Musikszene. So hat Panamá neben den zu erwartenden Klängen mestizischer Musik, Salsa und Reggaeton auch eine starke Rockszene. 

In die panamaische Folklore-Musik fließen spanische, afrikanische und indigene Klänge ein. Bei den traditionellen Volkstänzen spielen Trommeln und andere Perkussionsinstrumente eine tragende Rolle. Zu den bekanntesten traditionellen Musikrichtungen gehören der Vallenato und der Tamborito. Beim Vallenato werden die doppelseitige Trommel, die Caja, und das Schlaginstrument Güira gespielt. Beim jährlichen Festival del Vallenato wird vor Millionenpublikum der Vallenato-König gewählt. Der Tamborito datiert unterdessen auf das 17. Jahrhundert zurück und markiert den Nationalsound und -tanz Panamás. Auch hier geben verschiedene Schlaginstrumente den Rhythmus vor und werden von einem Sänger samt Chor begleitet. 

Sehr beliebt ist das Panama Jazz Festival, das 2003 vom Grammy-Gewinner Danilo Pérez ins Leben gerufen wurde und jeden Januar stattfindet. Das Festival ist international ausgerichtet und empfängt Gäste aus aller Welt, vor allem aus den USA. Panamá selbst hat aber auch internationale Stars hervorgebracht: Aus dem kleinen zentralamerikanischen Land stammt mit Rubén Blades einer der bekanntesten Salsa-Musiker der Welt. Der Sänger und Schauspieler gewann sieben Grammys und fünf Latin Grammys und fungierte von 2004 bis 2009 als Tourismusminister Panamás.

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