Baltimore, Maryland, USA
Ada Pinkston

Ada Pinkston
Ada Pinkston lebt und arbeitet als Künstlerin, Dozentin und Kulturveranstalterin in Baltimore, MD, wo sie im Studiengang Kunstpädagogik an der Towson University lehrt. Mit Hilfe von Performancekunst, digitalen Medien, Mixed-Media-Skulpturen und Installationen untersucht sie die Schnittstelle fiktiver Geschichten und soziopolitischer Realitäten auf unseren Körpern. In ihrer Arbeit Landmarked ergründet sie neue Wege zur Aktivierung der leeren Sockel von 48 abmontierten Konföderierten-Denkmälern. Ihr jüngstes Gemeinschaftsprojekt ist die Gründung des LabBodies Performance Art Laboratory in Baltimore.
 

Im Lauf der Jahre wurden ihre Werke an verschiedenen Orten ausgestellt, u.a. im Arts and Industries Building des Smithsonian Institute, im Walters Art Museum, im Peale Museum, im MoMA PS1, im New Museum und während des Light City Festivals in Baltimore. Zudem trat sie auf Straßen und in öffentlichen Parks auf, u.a. in Berlin (Deutschland), Orlando (USA), Baltimore (USA) und Porto (Portugal). 2019 stand sie auf der Shortlist des Creative Capital Award für außergewöhnliche Kunstprojekte. 2016 kam sie auf die Short-List des Baker Artist Award. 2017 erhielt sie ein Grit-Fund-Stipendium des Contemporary Museum Baltimore mit Unterstützung der Andy Warhol Foundation for the Visual Arts sowie ein Rubys-Kunstprojektstipendium der Robert W. Deutsch Foundation. 2018/19 war sie Stipendiatin des Halcyon Arts Lab. Sie hielt zahlreiche Vorlesungen, u.a. an der National Gallery of Art, der University of California, Los Angeles, und der Französischen Botschaft.

Vorgestellte Arbeiten

Landmarked ist eine multifunktionale Kunstreihe, die durch Einsatz von Multi-Media die Grenzen ihres Genres verwischt und auf Recherchen in verschiedenen Bibliotheken sowie Ahnenforschung basiert. Die neueste Iteration des Projektes beinhaltet More than a Number… (A requiem to the GU 272) und AfterLives After Slavery (A tribute to Marie Joseph).
 
Dabei geht es um neue Möglichkeiten, öffentlichen Raum so zu gestalten, dass sie gerechter und inklusiver für verschiedene Geschichten werden. Landmarked umfasst Workshops, ortsspezifische Installationen und öffentliche Performances und stellt ziviles Engagement, die Stimmen von People of Color und geschichtliche Erinnerungen, die in den dominierenden kulturellen Narrativen der Schulbücher keinen Platz haben, in den Vordergrund.
  • Dokumentation von LandMarked Performances, Live Performance 2018 Foto: Chris Chapa

    Dokumentation von LandMarked Performances, Live Performance 2018

  • Dokumentation von LandMarked Performances, Live Performance 2018 Foto: Chris Chapa

    Dokumentation von LandMarked Performances, Live Performance 2018

  • Dokumentation von LandMarked Performances, Live Performance 2018 Foto: Chris Chapa

    Dokumentation von LandMarked Performances, Live Performance 2018

  • More than a Number... (A requiem to the GU 272), Acrylf, Holz und 3D-Druck, 2019 Foto: Halcyon Arts Lab Photographer

    More than a Number... (A requiem to the GU 272), Acrylf, Holz und 3D-Druck, 2019

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