Filmreihe Sonnenallee

Grafik Filmreihe Berlin

Di, 26.02.2019

Goethe-Institut Mexiko

Tonalá 43, Colonia Roma
(Zwischen Durango und Colima)
06700 México, D.F.

Leander Haußmann, 94 Min., 1999.

In seinem Kinodebüt versuchte der ehemalige Theaterregisseur Leander Haussmann das Lebensgefühl im Ostberlin der 1970er Jahre einzufangen. Der 17-jährige Micha Ehrenreich lebt mit seinen Eltern und einer Schwester in der Sonnenallee, deren längerer Teil in Neukölln (also im Westen), das kurze Ende aber in Treptow (also im Osten der geteilten Stadt liegt). Micha wohnt am kurzen Ende (also im Osten) und träumt davon, ein großer Popstar zu werden. Politik ist ihm eher egal – er ist weder für das DDR-System noch wirklich dagegen. Allerdings will er – wie man halt so redet, wenn man jung und rebellisch ist – die ganze gesellschaftliche Organisation ‚von innen‘ her aufmischen.
 
In „Sonnenallee“ wird auf humoristische Weise das Leben Jugendlicher in Ostberlin bzw. im Grenzgebiet im Jahr 1973 geschildert. Es wird ein Blick zurück in die DDR gewagt – nicht weinerlich, sondern offensiv sentimental und reichlich überzogen. Es geht um junge Leute, verbotene Songs und Tänze und um die große Liebe, die alles verändert.

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