Salvador

 © A. Hick

Über die Musikszene

Die traditionelle salvadorianische Musik ist geprägt durch präkolumbianische, europäische und afrikanische Einflüsse. Die gesamte Kultur San Salvadors spiegelt das Erbe der Mayas wider. Allerdings finden sich auch Einschläge der katholischen Religion in vielen Liedern. 

Im 20. Jahrhundert bildete sich eine aus der literarischen Strömung Costumbrismo entspringende akademische Musikszene heraus. In El Salvador gibt es außerdem mehrere Orchester, neben dem Orquesta Sinfónica existiert das Jugendorchester Orquesta Sinfónica Juvenil und der Nationalchor Coro Nacional. Zu den populären Musikrichtungen gehören natürlich der Salsa, Merengue und natürlich der Cumbia, eine Variante des kolumbianischen Cumbia, der sich ab den 1950er Jahren entwickelte und von einem tropischen Orchester intoniert wird. Wichtige Elemente hierbei sind ein Bariton oder Tenor, ein männlicher Chor, außerdem verschiedene Schlag-, Blas- und Zupfinstrumente. 

Anders als in anderen mittelamerikanischen Ländern missbilligen besonders Jugendliche Bachata, Reggea und andere Musikrichtungen, die als karibische Genres eingestuft werden. Auch mexikanische Musik wird besonders von salvadorianischen Rock- und Rap-Fans abgelehnt. Die Rap-Gruppe Calle 13 aus Puerto Rico allerdings erfreut sich größter Beliebtheit, genauso wie Bands aus den USA. 

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