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Tanz, Migration, Kulturaustausch
Bewegung

Sind Tanz und Theater politisch? Sollten sie es sein? Haben sie sogar eine Funktion für die demokratische Öffentlichkeit? Welcher Rahmenbedingungen bedarf es dafür? Und welche Parallelen gibt es zur „Bühne“ der Politik?

Paula Rosolen: „Aerobics!“Paula Rosolen: „Aerobics!“
„Act and Thought“ von Mamaza im Rahmen von Performing Architecture / Internationale Architekturausstellung – La Biennale di Venezia 2016 © Goethe-Institut, Foto: Federico Sutera

Tanz und Kulturaustausch
Typologien der Migration

Migration ist im Tanz kein Phänomen der jüngsten Geschichte allein. Künstlerinnen und Künstler waren und sind „fahrendes Volk“. Und diese professionelle Beweglichkeit ist in vielen Fällen weder freiwillig noch leichtfertig als Arbeitsgrundlage gewählt worden.


Tänzerinnen und Tänzer im Porträt

Canan Erek Foto: privat

Canan Erek
Konspirative Reise

Pina Bauschs Wuppertaler Tanztheater lockte Canan Erek aus Istanbul nach Deutschland. Hier studierte sie Tanz und Choreografie. Heute arbeitet sie mit Jugendlichen und realisiert Projekte im öffentlichen Raum.

Ahmed Soura © HML art

Ahmed Soura
Migration zurück

Er wollte nach Frankreich, kam jedoch nach Deutschland – zu Christoph Schlingensief. Mit seinen Tanz-Erfahrungen aus Europa arbeitet Ahmed Soura nun auch wieder in seinem Herkunftsland Burkina Faso.

Paula Rosolen Foto: privat

Paula Rosolen
Durch Räume, Orte und Geschichte

Die deutsche Tänzerin Renate Schottelius übte seit 1936 in ihrem Exil in Argentinien einen starken Einfluss auf die lateinamerikanische Tanzszene aus. Paula Rosolen kam aus Interesse an dieser Künstlerin nach Deutschland.

Meg Stuart © Eva Würdinger

Meg Stuart
Biografischer Glücksfall

Für Meg Stuart spielen Grenzen keine Rolle. Ihr künstlerisches Leben begann in den USA, heute lebt sie in Berlin und hat mit dem Standort ihrer Company Damaged Gods einen Arbeitsschwerpunkt in Belgien. Sie arbeitet international.

Fabián Barba Foto: privat

Fabián Barba
Den Horizont erweitern

Er kam aus Ecuador über Brüssel nach Europa. Fabián Barba hatte da schon Erfahrung als Tänzer. Den Tanz der 1930er-Jahre ins Heute zu holen ist ein Schwerpunkt seiner Arbeit.

Pina Bausch © Winfried Krüger

Pina Bausch
Inbegriff des Weltläufigen

Vordergründig könnte man Pina Bausch als beständig und ortsverbunden betrachten. Doch in ihrer künstlerischen Arbeit stand das Interkulturelle im Fokus wie bei kaum jemandem zuvor im Tanz.

Mette Ingvartsen
Weiterentwickeln und Variieren

Dänemark, Belgien, Holland, Frankreich, Deutschland – im Vergleich zu vielen anderen Choreografen hat Mette Ingvartsen von einem zentralen Arbeitsort zum nächsten keine besonders langen Strecken zurückgelegt. Dafür aber viele – sehr viele sogar.
 

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