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Wo die Wilden Töne Wohnen© Tobias Schrank

Musikfestivals in Deutschland
Wo die Wilden Töne Wohnen

Das ganze Wochenende mit Freunden auf dem Land, wohnen im Zelt, feiern bis spät in die Nacht und dazu nonstop Musik, live oder vom DJ. Musikfestivals sind fester Bestandteil der deutschen Kulturlandschaft und gehören für viele Deutsche zu den schönsten Aktivitäten des Jahres. Hier stellen wir Ihnen einige davon akustisch und in Bildern vor.

Auf die Nächte, die zum Morgen und die Freunde, die zu Familie wurden

Anonym


Musikfestivals in Deutschland

Der Besuch eines Musikfestivals ist für viele Deutsche einer der wichtigsten Termine des Jahres. Dabei geht es Wilde Töne Monster um mehr als Musik – bei den mehrtägigen Veranstaltungen mit Dutzenden von Gruppen und Aufführenden wird gefeiert und getanzt, Neues erlebt, werden Freundschaften geschlossen, Grenzen ausgetestet und Horizonte erweitert. Die Festivallandschaft ist so vielfältig wie die Vorlieben der Fans und oftmals ist das Angebot der Veranstalter*innen so breit gefächert, dass das Publikum sich das Programm ganz individuell zusammenstellen kann. Wir haben hier aus den hunderten deutscher Musikfestivals ein paar herausgesucht, die wir besonders bemerkenswert fanden, und die ein klares musikalisches oder konzeptionelles Profil aufweisen und haben dies in Form von Playlisten, passend zum Festivalprogramm, auch akustisch untermalt. Entstanden ist eine kleine musikalische Deutschlandreise mit bislang acht Stops. Entdecken Sie den Sound der Festivals und vielleicht auch den einen oder anderen Sommerhit. 
 

Festivalbesucher stehen auf einem alten Flugzeughangar neben einer beleuchteten Fusion-Rakete. © picture alliance/dpa, Christian Charisius

Lärz
Fusion

Die Fusion gilt als der Freigeist unter den Festivals, und so verschieden wie die Menschen, die sich hier zusammenfinden, ist das, was sie hier suchen und erleben. Was sie vereint, ist die Freiheit, sein zu können wie sie sein wollen: Zwanglos und unkontrolliert. 

Zelten im Wald © Niklas Wolter

Neustrelitz
Immergut

Jährlich pilgern tausende Indiepop-Fans zu einem der vielleicht schönsten Festivalplätze Deutschlands - drei Bühnen und ein Zeltplatz auf einem traumhaften Gelände umgeben von Kiefern und Seen. 

Im Zelt. © Christoph Buckstege

Rees-Haldern
Haldern Pop

Veranstaltet auf einem Reitplatz im 5.000 Seelendorf Haldern am Niederrhein, kann man jedes Jahr aufs Neue bestaunen, wer aus den Feldern experimenteller Rock, Pop und Elektronik bis hin zu Folk und Punk in den nächsten Jahren von sich wird reden machen.

Joëlle Landré auf dem Moers Festival 2021. © picture alliance/dpa/Bernd Thissen

Moers
mœrs festival

Es ist eines der ältesten Festivals Deutschlands, aber deswegen es hat noch lange keinen Staub angesammelt - seit 1972 findet man hier jedes Jahr experimentelle Musik sämtlicher Spielarten.

Splash © FabianThüroff

Ferropolis
Splash!

Das splash! Festival ist Deutschlands größtes HipHop Event und hat in der Szene den Status eines jährlichen Familientreffens. Seit 1998 steht es für ein hochkarätiges Line-Up mit den größten Namen des Rap sowie aufstrebenden Künstlern aus Deutschland und dem Rest der Welt.

Der Firmengarten von Glitterhouse Records © Denis Schinner

Beverungen
Orange Blossom Special

Das OBS ist ein Mini-Paralleluniversum für Fans von Indie-Rock, Americana, Indie-Pop, Folk und benachbarten Genres. Obwohl es eines der kleinsten Festivals Deutschlands ist, genießt es weltweit einen ausgezeichneten Ruf.

Menge beim Melt © Catherina Rocio @catherinarocio

Ferropolis
Melt

Das Melt Festival verspricht seinen Besucher*innen eine ganz neue Welt, fernab der Schranken des Alltags. Auf einem einzigartigen Gelände wird eine intelligente Mischung aus Gitarrenpop, experimentellem R&B und Elektronik geboten. 

Alexia aus Caen (Frankreich) © picture alliance/dpa/Alexander Prautzsch

Leipzig
Wave-Gotik-Treffen

Düster geht es jedes Jahr zu Pfingsten in Leipzig zu: Das Wave-Gotik-Treffen ist die größte und wichtigste Veranstaltung der sogenannten schwarzen Szene, die von mittelalterlichen und klassischen Sounds bis zu Gothic, EBM und Black Metal ein riesiges Spektrum benachbarter Genres abdeckt.

 

Danke!

Einen ganz herzlichen Dank schulden wir für die Mithilfe bei der Erstellung der Playlisten, Sammlung von Informationen und für viele der schönen Bilder: Sylvana Brozi, Nina Nagele, Mareen Paap, Stefanie Rogoll, Frank Hissenkämper, Dennis Kastrup, Stefan Reichmann, Rembert Stiewe und Thorsten Töpp. Übersetzungen: Faith Ann Gibson (EN) und  Nathalie Huet (FR). Danke euch!


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