Coding Week 2019

Augmented Reality und Bücher

Das Goethe-Institut Namibia veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Namibia University of Science and Technology (NUST), der University of Namibia (UNAM) und University of Applied Sciences – HTW (Berlin)  ein einwöchiges Projekt, welches sechs namibische Bücher mittels geeignetem Code und einer angepassten Smartphone AR (Augmented Reality) App zum Leben erweckt. Die Anwendung von Augmented Reality auf Bücher, insbesondere Kinderbücher, macht das Lesen viel interaktiver und somit relevanter für den Geist unserer heutigen Jugend.

Die Bücher sind:

Benni I am Still Your Friend ©Michelle Gaugler Kuiseb Verlag BENNI Ich bin doch Dein Freund! („I am still your friend“) Autor: Almut Heddenhausen, Illustrator: Michelle Gaugler, Kuiseb Publishers


 

Benni The Wildebeast May Not Die ©Michelle Gaugler Kuiseb Verlag BENNI, Das kleine Gnu darf nicht sterben! (”The little Wildebeest may not die!”). Autor; Almut Heddenhausen, Illustrator; Michelle Gaugler, Kuiseb Publishers



Mina and the Magic Boabab Tree ©Frans Nambinga Kuiseb Verlag Mina and the Magic Bobab Tree. Autor; Victoria Ndinelago Erasmus, illustrator; Fans Nambinga, Kuiseb Publishers





The Dancing Tortoise and the San Hunters of the Kalahari ©Amuthenu Petrus Yambeka Children Media The Dancing Tortoise and the San Hunters of the Kalahari. Autor; Helvi Itenge- Wheeler; Illustrator Authenu Petrus, Yambeka Children Media





The Little Weaver Bird ©Deon Louw Wordweaver Publishing The Little Weaver Bird. Autor; Allison Gardiner, Illustrator; Deon Louw, Word Weaver Publishing House

 






Namibian Magic Out of Africa Publishers © Out of Africa Publishers
Namibian Magic. Autor; Corrin-del Klopper, Illustrator; Maretha Garbers, Out of Africa Publishers


Sechs Gruppen bestehend aus 24 Informations- und Kommunikationstechnologie-Studenten von NUST Windhoek (12), UNAM Windhoek (6) und 6 von der University of Applied Sciences Berlin werden sich vom 29. April bis zum 03. Mai treffen, um die App Living Books Namibia für die ausgewählten Bücher zu kreieren. Leiter des Projekts ist Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jürgen Sieck: „Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten stehen anwendungsorientierte Lösungen der Informatik.“ Sieck, der ebenso ein Professor an NUST ist, erklärt, dass das Projekt der Coding Week sich im speziellen mit Fragen der Interface-Gestaltung und Useability befasst und somit für die optimale Prozessgestaltung multimedialer Anwendungsentwicklung. „Wir haben uns dabei aktuell vor allem zwei Anwendungsgebieten verschrieben: Den mobilen Informationssystemen und den Anwendungen rund um virtuelles Lehren, Lernen und Unterhalten.“ Das Endergebnis wird der Öffentlichkeit am 03.Mai präsentiert. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
 
Die Verbindung von alten Technologien mit neuen für eine ausgebaute Lesekultur in Namibia ist nur eines der vielen Initiativen des Goethe-Institut Namibias. „Das Kodier-Projekt läuft komplementär zu anderen, wie dem Nutzen von Smartboards und Computertechnologie beim Geschichtenerzählen und den regelmäßig stattfindenden Bilderbuch-Kinos in der Bibliothek“ sagt der Chef für  Bibliothek und Information am Goethe-Institut Namibia, Detlef Pfeifer. Er erklärt, dass das Konzept der Augmented Reality bereits auf andere Bücher angewandt wurde und somit in vielerlei Hinsicht die Relevanz der Bücher mittels neuer Technologien bereits gesteigert werden konnte. „Das Nutzen von Augmented Reality ist ebenso einfach wie das Herunterladen einer App vom Apple oder Android Store. Der Nutzer muss die App starten, die Seite des Buches Scannen und kann so den interaktiven und digitalen Inhalt auf dem Smartphone zu aktivieren. Der digitale Inhalt ist somit eine Erweiterung zum physischen Buch und erstellt gemeinsam die Erfahrung der Augmented Reality für den Nutzer“, erklärt Pfeifer.
 
Sieck und Pfeifer sind sich einig, das abseits der Bemühungen einer größeren Lesekultur und dem Fortbestand des Nutzens von Büchern in Namibias Jugend, diese Projekt den jungen Kodierern eine fabelhafte Möglichkeit bietet, Erfahrungen sammeln zu können. „Diese Coding Week wird die Studierenden herausfordern, nicht nur in Anbetracht der Zeit, sondern auch bei der Erstellung eines idealen Interface für Nutzer, dass diese auf effektive Art und Weise mit dem digitalen Inhalt und der damit verbunden Erfahrungen die App mit Freude nutzen können“ so Sieck. Zwei der teilnehmenden Studierenden werden ebenso nach Berlin reisen um dort bei der Konferenz für Kultur und Computer-Science, Digitale Geschichte und Augmented Reality die App vorzustellen.

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