Die Macht der Gefühle
Angst, Hoffnung, Liebe und Wut

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Politik, Gesellschaft und Gefühle

Eine Ausstellung von Bildern und Texten, die sich mit der deutschen Gesellschaft und Politik der letzten 100 Jahre befasst, wird in diesem Juni bei einer Tournee in Namibia gezeigt. Erstellt von den beiden Historikerinnen Ute und Bettina Frevert für die Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft, sowie die Bundesstiftung Aufarbeitung, führen die Poster an, inwiefern die Macht von Gefühlen politisches und soziales Geschehen beeinflusst. „Die Macht der Gefühle“ findet unter der Schirmherrschaft des Bundesaußenministers Heiko Maas statt.

„Die PASCH-Initiative ist stolz darauf, diese Ausstellung Lernenden in Tsumeb, Swakopmund, Otjiwarongo und Windhoek zu präsentieren, ebenso der breiten Öffentlichkeit“, sagt die Leiterin des Bereichs Bildungskooperation am Goethe Institut Namibia, Corinna Burth. Sie erklärt, dass Politik immer stärker von Emotionen geprägt ist und dass es für die deutsche ebenso wie für die namibische Gesellschaft wichtig ist, diese Beziehung zu verstehen.
Die Ausstellung wird am 05. Juni 2019 um 18:00 Uhr im Auditorium des Goethe-Instituts Namibia für den Standort Windhoek eröffnet und wird bis zum 11.06.2019 für die Öffentlichkeit zugänglich sein, bevor sie ihre Weiterreise nach Tsumeb, Otjiwarongo und Swakopmund antritt.

„Eine Auswahl von 140 Fotografien wird Lernenden und der Öffentlichkeit präsentiert, um über die Gemeinsamkeiten der deutschen und namibischen Vergangenheit zu informieren, ebenso darüber, wie sich die Manifestierung von Gefühlen über die Jahre entwickelt hat“, so Burth.

Die 20 Poster, aus denen Namibia eine Auswahl sehen wird, wurden im Zusammenhang mit einer Menschheit erstellt, die sich in permanenter Aufruhr befindet, während reale Fakten in Frage gestellt und erlebte Wahrheiten als unumstößliche Gegebenheiten anerkannt werden. Die Politik kann auf solche aufgeheizten Emotionen derzeit kaum reagieren. Jedes der Poster zeigt diverse Fotografien, die gestützt durch Text aufzeigen, wie Menschen auf gewisse politische Ereignisse reagierten und mit ihnen umgingen.

„Einige politische Ereignisse in Namibia und Deutschland können miteinander in Verbindung gebracht werden. In der Ausstellung wird dies besonders betont und ermutigt die Besucher dazu, darüber nachzudenken und zu reflektieren, wie die Gesellschaft in gewissen Situationen Emotionen zeigte, die entweder zu einer Reaktion führten oder von Seiten des Staates gänzlich unkommentiert blieben“, wie die PASCH-Initiativen-Koordinatorin erklärt.

Die Ausstellung wird neben den Postern auch einige Kurzfilme enthalten. Für Schulen werden zudem interaktive Führungen durch die Ausstellung angeboten.

Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte Corinna Burth unter Corinna.Burth@goethe.de.

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