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Über Games and Politics

Interaktive Ausstellung Games and Politics

Die Ausstellung Games and Politics präsentiert die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Computerspiele - die beliebtesten Kinder der digitalen Revolution - einschließlich der sogenannten Schlagspiele, Serious Games und News-Spiele. Die Auswirkungen der Globalisierung sowie andere reale Referenzen spiegeln sich in Computerspielen wider: sie behandeln unter anderem den Syrienkonflikt, den Einsatz von Drohnen in Kriegsgebieten und die globale wirtschaftlichen Zusammenhänge des globalisierten Finanzmarktes.
Ob Computer-Spiele als Politikum, als Unterhaltungsmedium oder gar als Kunst gesehen werden, ist vorderhand kontextabhängig. Jedes Spiel verortet sich in einer Gesellschaft und thematisiert sie mithin. Eine politische Relevanz kann also für sämtliche Computer-Spiele postuliert werden, auch und gerade, wenn sie sich jedweder politischen Handlung (also kollektiv bindenden Entscheidungen) zu entziehen scheinen.
Denn selbst in diesen Spielen gilt: Die Spielenden erteilen Anordnungen, müssen aber ihrerseits nach den Regeln des Spiels spielen, um überhaupt spielen zu können. Am anderen Ende dieses Spektrums stehen Spiele, die mit Blick auf eine ansonsten schwer zu erreichende Zielgruppe bewusst zu Zwecken politischer Bildung oder für Propagandaziele eingesetzt werden. Wie Computerspiele ihr politisches Potenzial entfalten, untersucht die Tournee-Ausstellung Games and Politics
 

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