Residenzprogramm// Berlin- Lagos

Lagos - Berlin Residenzprogramm 2020 Lagos_GUF footprint: from 2012-2014 by Global Urban Footprint

RESIDENZPROGRAMME FÜR KÜNSTLER*INNEN UND KURATOR*INNEN AUS BERLIN UND LAGOS

Das Goethe-Institut Nigeria bietet in Zusammenarbeit mit der Residenz 16/16 in Lagos und den Berliner Kunstinstitutionen ZK/U - Zentrum für Kunst und Urbanistik, SAVVY Contemporary und Galerie Wedding, Residenzen für Künstler*innen/Kurator*innen, die in Lagos oder Berlin leben und arbeiten.

Für die Neuauflage und Erweiterung des in 2015 begonnenen Residenzprogramms für junge Künstler*innen und Kurator*innen zwischen den Städten Berlin und Lagos werden jährlich Ausschreibungen veröffentlicht. Das Programm ist ein Kooperationsprojekt des Goethe-Instituts Nigeria und 16/16  Lagos auf der nigerianischen Seite mit dem Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U), SAVVY Contemporary, dem Amt für Weiterbildung und Kultur/ Fachbereich Kunst und Kultur in Verbindung mit der Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst auf Berliner Seite.
 
Ziel des Austauschprogramms ist seit seiner Gründung im Juli 2015 die Schaffung eines sehr individualisierten Angebots, dass neben der Ermöglichung eines mehrwöchigen Arbeitsaufenthaltes in der jeweils anderen Stadt, auch einen Einblick in die Arbeit der Partner-Institutionen mit Beratungs,- Kontakt,- und Austauschmöglichkeiten, sowie die Präsentation von Arbeitsergebnissen in verschiedenen Formaten enthält.
 
Die beiden ausgewählten Resident*innen treffen sich zum Austausch und werden ihre Ergebnisse gemeinsam vor dem Berliner Publikum präsentieren
 
Den Anfang machte 2015 der Künstler und Kurator Folakunle Oshun aus Lagos. Im folgenden Jahr präsentierte die Performance- und Videokünstlerin Tito Aderemi-Ibitola ihre Projekte, in denen sie sich mit weiblicher Identität, Geschlechterrollen und Rassismus befasste.
Im Jahr 2018 zielte Taiwo Ojudun in seinem Projekt "What If" darauf ab, die Zukunft aus den Erfahrungen der Vergangenheit umzustrukturieren und einen "utopischen Geisteszustand" zu schaffen, der durch den Widerstand der Künstler gegen die Postkolonialisierung ausgelöst wurde.
 
Die Ausschreibung richtet sich an Künstler*innen und Kurator*innen, die professionell in ihrem Tätigkeitsbereich arbeiten und bereits mehrere Projekte durchgeführt bzw. mehrjährige Ausstellungserfahrung haben.