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Illustration: Kinder verschiedener Hautfarben mit dem Projektnamen DRINIllustration: EL BOUM

DIVERSITÄT, REPRÄSENTATION, INKLUSION, NORMKRITIK
DRIN - Visionen für Kinderbücher

Kinderbücher prägen das Weltbild, mit dem wir aufwachsen. Für Kinder ist es wichtig, sich in Geschichten, Illustrationen und Erzählweisen wiederfinden zu können und gleichzeitig die Vielfalt an Lebensrealitäten, die sie umgeben, kennen zu lernen. Spiegelt die aktuelle Kinderliteratur in Deutschland und anderen (nord)europäischen Ländern unsere immer diverseren Gesellschaften wider, oder macht sie einen wachsenden Teil ihrer jungen Bevölkerung unsichtbar?

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Die Geschichtenerzählerin © Eveline van Egdom

Kinderboekenweek
Werden, was du willst!

Vom 6. bis 31. Oktober steht im Kinderbuchmuseum Den Haag das Thema "Werden, was du willst" im Mittelpunkt. Es ist das diesjährige Thema der Kinderbuchwoche.
In einem Buch ist alles erlaubt! Komm ab dem 6. Oktober ins Kinderbuchmuseum und hol dir Tipps und Tricks von echten Griffel-Gewinnern. In einem fortlaufenden Workshop kannst du dann dein eigenes Buch herstellen.

Kinder lesen Illustration: Warda Ahmed

Fachtag | 30.11.2021, 9-17 Uhr MEZ | Literaturhaus Berlin/ Youtube
Off the page

Dieser Fachtag bringt die Erfahrungen und Netzwerke des Projekts DRIN seit 2018 zusammen und nimmt die Strukturen hinter dem Buch unter die Lupe, indem Akteur*innen eine Stimme gegeben wird. Dazu findet der Launch der Publikation In Our Own Words: BIPOC Perspectives in Children's Literature statt, die im Rahmen des Projekts DRIN entstanden ist und auf die Relevanz von mehr Diversität nicht nur in den Geschichten, sondern auch in den Strukturen der Literaturbranche fokussiert.
Teilnahme vor Ort nach Anmeldung oder per Stream.


Artikel


Materialien

Auf dieser Seite sammeln wir Materialien aus Veranstaltungen, die im Rahmen des Projekts durchgeführt wurden. Die Materialien sind frei zugänglich. Bei Fragen und Kommentaren stellen wir gerne den Kontakt zu den Personen her, die die Materialien erstellt haben.

Notizen und Links aus der Diskussion "Diversity in the book market" (21.10.2021)

Video aus der Diskussion "Diversity in the book market" (21.10.2021)
 

Ein Video zu der Veranstaltung "Who's in Your Book. Diversity in Children's Stories" vom Goethe-Institut Irland am 17.9.


Webinar für Illustrator*innen DIVERSITÄT IN DER ILLUSTRATION VON KINDERBÜCHERN am 11.11.2020

Jenny Lucander, Illustratorin, Finnland: Jasmina Bouamraoui und Warda Ahmed, Illustratorinnen, Deutschland/ Finnland  
 

Materialien aus dem internationalen Webinar "DRIN - Visionen für Kinderbücher" am 4.6.2020

  • Prof. Dr. Maureen Maisha Auma, Deutschland | Kindheit und Differenz (Diversity Studies) | Hochschule Magdeburg-Stendal/Gastprofessorin TU Berlin:
Video: Bridging the diversity gap in children's literature
  • Bibliothekarin Woody Oliphant, Schweden:
 
  • Autorin Johanna Lestelä, Finnland:

Die Gruppendiskussionen


Links

Aufruf

Das Projekt „DRIN“ © EL BOUM Bei unserem Projekt DRIN geht es in erster Linie um euch Kinder und die Bücher, die ihr lest. Um eure Held*innen, eure Fantasiewelten und darum, dass sich auch eure Welt in den Büchern wieder findet. 

Um mehr Lieblingsbücher zu kreieren, gibt es keinen besseren Weg, als euch direkt zu fragen, was ihr wollt.
Deshalb wollen wir von euch wissen:

  • Was ärgert euch an Kinderbüchern, die ihr bis jetzt gelesen habt?
  • Welches Kinderbuch gibt es noch nicht, das ihr euch wünscht?
Für Kinder bis 4. Klasse:
Schickt uns eure Ideen an bibliothek-helsinki@goethe.de. Wir verlosen Kinderbücher unter allen Einsendungen.

Zum Projekt DRIN

Kinderbücher prägen das Weltbild, mit dem wir aufwachsen. Für Kinder ist es wichtig, sich in Geschichten, Illustrationen und Erzählungen wiederfinden zu können und gleichzeitig die Vielfalt an Lebensrealitäten, die sie umgeben, kennenzulernen. Spiegelt die aktuelle Kinderliteratur in Deutschland, Finnland und anderen (nord)europäischen Ländern die diversen Gesellschaften, in denen wir leben, wider, oder macht sie einen wachsenden Teil ihrer jungen Bevölkerung unsichtbar?

Der Fokus des Projekts liegt auf der Darstellung von Kindern of Color - immer mit einem intersektionalen Ansatz. Mit dem Begriff "intersektionell" ist die Art und Weise gemeint, in der verschiedene Arten von Diskriminierung (d. h. ungerechte Behandlung aufgrund von Rassismus, Sexismus, Klassismus, Behindertenfeindlichkeit usw.) miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Wie die schwarze, lesbische Dichterin und Aktivistin Audre Lorde es ausdrückte: "There is no such thing as a single-issue struggle because we do not live single-​issue lives."

Die Frage nach gleichberechtigter Teilhabe beschäftigt unsere vielfältigen Gesellschaften in Europa. DRIN befasst sich mit der Notwendigkeit, alle Menschen zu befähigen und in die Lage zu versetzen, an unseren Gesellschaften teilzunehmen. Wie können alternative, unterrepräsentierte Narrative, Stimmen und Bilder eingebracht werden? Welche guten Beispiele können wir teilen? Und was können die verschiedenen Akteure in diesem Bereich - Autoren, Illustratoren, Verleger, Bibliotheken und Leser - voneinander lernen?

Wissensaustausch, Empowerment, Vernetzung, Capacity Building, Bewusstseinsbildung und Ergebnissicherung in einem (nord)europäischen Kontext zu fördern sind die Hauptziele des Projekts. Im Zentrum des Wissensaustauschs steht die Expertise nicht ausreichend repräsentierter Stimmen, um gezielt Wissenslücken zu schließen und Missstände in Bezug auf die Vielfalt der produzierten Kinderbücher zu beheben. Vernetzung ist in diesem Zusammenhang ein essentieller Punkt, da die verschiedenen Akteur:innen, die sich für Diversität und Teilhabe einsetzen, in den jeweiligen Ländern nur sporadisch vernetzt sind und im europäischen Kontext kaum. Ein solches Netzwerk kann zur Ermächtigung verhelfen und gleichzeitig sogenanntes Capacity Building voranbringen, indem man sich über Grenzen und Berufe hinweg austauschen und weiterbilden sowie neue Verbündete suchen kann. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Bewusstseinsbildung bei Entscheidungsträger:innen in Verlagen und Bibliotheken. Zur Ergebnissicherung wird aus den Projekterfahrungen und Veranstaltungen ein Guide entwickelt, der Bedürfnisse abfragt, Kriterien listet und Visionen für eine pluralistischere Kinderliteratur zeichnet. Der Guide stellt eine nachhaltige Wissensvermittlung auch nach Projektende sicher. Die Schauplätze des Projekts sind sowohl analoge, wie Festivals, Buchmesse und Seminarorte, als auch digitale, um möglichst vielen europaweit und leicht zugänglich die Beteiligung am Projekt zu ermöglichen. 
 
Die inhaltlichen Schwerpunkte bei diesem Projekt setzen nicht nur das Goethe-Institut und seine Partnerorganisationen, in denen vorrangig Personen arbeiten, die der weißen Mehrheitsgesellschaft angehören. Drei Expertinnen – die Illustratorin Warda Ahmed aus Finnland, die Illustratorin EL BOUM und die Autorin Chantal-Fleur Sandjon aus Deutschland – gestalten mit ihrer Expertise und ihren Erfahrungen die Projektentwicklung und definieren die Zielerreichung mit.
Im Jahr 2021 organisieren wir Webinare und Seminare, arbeiten mit Festivals zusammen und sind auf Buchmessen vertreten.

Bisherige Aktivitäten:
Ende 2018 hat das Goethe-Institut Finnland ein Projekt gestartet, das sich mit der Darstellung von Kindern in Bilderbüchern aus Nordeuropa und Deutschland beschäftigt. Nach einem Seminar in Turku, das sich mit der Frage beschäftigte, wie die Kinderliteratur, die in Kindertagesstätten und Schulen in Finnland gelesen wird, repräsentativer für die Bevölkerung des Landes werden kann, wurde das Projekt Ende 2019 erweitert. Im Jahr 2020 haben wir mehrere Webinare organisiert, um ein Netzwerk aufzubauen und Wissen zu teilen.
 

Illustration: Kinder verschiedener Hautfarben mit dem Projektnamen DRIN Illustration: EL BOUM

DRIN - Kinderliteratur

Beispiele von Kinderbüchern aus der Bibliothek des Goethe-Instituts.

Farbenpinsel Bild: Rhondak | Unsplash.com

Empfehlungsflyer Diversität​

Die Literaturliste der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur bietet wichtige Impulse zu einer integrativen (Lese-)kultur. Dazu versammelt sie eine repräsentative Auswahl an aktuellen Büchern über Children/People of Color.

Ein lachender junger Mann und das Latitude Logo Foto (Ausschnitt): © Getty Images, Logo: Tobias Schrank

Online-Magazine
DRIN als Teil von Latitude

Mit dem Online-Magazin „Latitude“ lädt das Goethe-Institut zum globalen Austausch über koloniale Machtverhältnisse, deren Folgen und Überwindung ein. In Interviews, Essays und zahlreichen anderen Formaten werden Themen wie Dekolonisierung, die Bewahrung indigener Kulturen, die Rolle von Museen, Restitution und der Umgang mit dem Kulturerbe verhandelt.


Mitwirkende

Selbstporträt der Illustratorin EL BOUM mit Regenbogen und Blumen Bild: EL BOUM

EL BOUM

EL BOUM, Jasmina El Bouamraoui, ist eine deutsch-marokkanische Illustratorin aus Berlin. Die von Hand gezeichnete Arbeit hat einen frischen Geist und lädt den Betrachter ein, Klischees aller Art in Frage zu stellen.

Chantal-Fleur Sandjon Bild: Chantal-Fleur Sandjon

Chantal-Fleur Sandjon

Chantal-Fleur Sandjon ist Kommunikations­wissen­schaftlerin, Schriftstellerin und Lektorin. Sie ist als Spoken-Word-Künstlerin tätig, begleitet künstlerisch postkoloniale Stadtrundgänge, gestaltet Diversity-Workshops und arbeitet als Bildungsreferentin bei der Berliner Fachstelle Queere Bildung.


Partner


Kontakt

Dieses Projekt basiert auf Kooperation. Nehmen Sie gerne Kontakt auf, wenn Sie mit uns zusammenarbeiten möchten:

Projektleitung: Alexandra Stang
Tel. +358 44 7222704
alexandra.stang@goethe.de

Projektassistenz: Siina Sammalisto
Tel. +358 44 7222703
siina.sammalisto@goethe.de
 

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