2021
Alaa Abu Asaad

Alaa Abu Asaad: Installation
Alaa Abu Asaad: Installation | © privat

Artist-in-Residence 1. Mai bis 30. Juni 2021, Dresden

Der Künstler, Forscher und Fotograf Alaa Abu Asad richtet sich in seinen Projekten auf die Entwicklung und das Erfahren neuer Wege, in denen sich Praktiken der (Re-)Präsentation, des Übersetzens, des Betrachtens, des Lesens und des Verstehens überschneiden. Pflanzen und Sprache sind derzeit die Hauptthemen seiner forschungsbasierten künstlerischen Praxis. Alaa hat die Berichterstattung zu invasiven Arten in Nordwesteuropa gesammelt und sich dabei auf den Japanischen Staudenknöterich (Fallopia japonica) konzentriert. Er hat die Rhetorik um diese Pflanze und neue Bekämpfungs- und Ausmerzungsmethoden untersucht. In Dresden wird Alaa seine Forschungen über die invasiven Pflanzen und ihre botanische, sozioökonomische und politische Bedeutung fortsetzen.

Alaa Abu Asaad © privat Alaa Abu Asad studierte an der  Abteilung für Fotografie der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem und am Dutch Art Institute (DAI) in den Niederlanden. Er arbeitete als Assistenzkurator für die audiovisuelle Ausstellung The Long Journey des UNRWA in Jerusalem und für das Palästina-Museum in Bir Zait. Seine Arbeiten wurden bei vielen internationalen Film- und Videokunstfestivals gezeigt, unter anderem beim Arabischen Film Festival ALFILM in Berlin, beim Cairo Video Festival, beim Si:n Festival in Ramallah, außerdem bei All the Other Lovers, 98 Weeks/Project Space, Beirut, beim Young Artist of the Year Award (YAYA 2018), bei der A.M. Qattan Foundation, Ramallah und beim Toronto Palestine Film Festival (TPFF). Alaa war 2019-2020 Resident an der Van Eyck Academy in Maastricht.

In Kooperation mit CBK R'dam, der Landeshauptstadt Dresden und dem C. Rockefeller Center for the Contemporary Arts, Dresden.