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CROWD© Goethe-Institut

Rotterdam
Tanzresidenz

CROWD ist das internationale Tanzresidenzprogramm des Goethe-Instituts, das zusammen mit europäischen Partner*innen in einer Zeit entwickelt wurde, in der wir das Gefühl haben, dass internationaler Austausch und menschliche Verbindung mehr denn je benötigt werden.
 
Das Forschungsprogramm hat es sich zum Ziel gesetzt, Tänzer*innen mit einer bereits etablierten Praxis in gemeinschaftlich engagiertem Tanz ("community engaged dance making") zu fördern.

Tanzresidenz
CROWD – International Dance Exchange

Durch eine Reihe von Residenzen in Deutschland, Finnland, den Niederlanden und Großbritannien haben die teilnehmenden Künstler*innen so die Möglichkeit, ihr professionelles Netzwerk zu erweitern, mit Gleichgesinnten zusammenzuarbeiten, sich auszutauschen und ihre individuelle und kollektive Praxis weiterzuentwickeln, während sie gleichzeitig neues Wissen auf dem Gebiet des gemeinschaftlichen Engagements im Bereich Tanz generieren.
 
Die ausgewählten Künstler*innen werden in zwei Dreiergruppen über das Jahr 2021 hinweg arbeiten und zu drei Terminen in jedem ihrer Heimatländer, die von einem der Partner ausgerichtet werden, zusammenkommen. Zwischen den Residenzen wird sich das Netzwerk aus sechs Künstler*innen und sechs Partnern sowie Kolleg*innen des Goethe-Instituts aus der ganzen Region digital treffen, um übergreifende Themen zu erforschen, von Expert*innen zu hören und ein gemeinsames Verständnis für die Praxis des Community-Engagements im Tanz zu entwickeln.

DIE AUSGEWÄHLTEN KÜNSTLER*INNEN, DIE IM JAHR 2021 TEILNEHMEN WERDEN, SIND:

Emma Lewis-Jones Emma Lewis-Jones, Vereinigtes Königreich | © Emilio Costa Jungjohann Emma Lewis-Jones ist seit 2016 eine freiberufliche Choreografin. Sie hat einen Darlington-Abschluss in Choreografie von der Universität Falmouth. Seit Beginn ihres Studiums unterstützt Emma Menschen dabei, ihre eigenen choreographischen Potenziale in einer Vielzahl von Kontexten zu verwirklichen. Ihre Ausbildung in Performancekunst und ihr Interesse an bildender Kunst untermauern heute ihre kreative Praxis. In ihrer Arbeit bezieht Emma sich auf Themen, die ihr am Herz liegen, wie Feminismus, Sexualität, Klimagerechtigkeit und die Flüchtlingskrise.



Pontus Linder Pontus Linder, Finnland | © Johanna Rontu Pontus Linder ist ein Breakdancer und Tanztrainer mit einem Bachelor in Kunst und Pädagogik von der Universität für Tanz und Zirkus in Stockholm (2013), wobei ein Großteil seiner Ausbildung außerhalb etablierter Studios und Ausbildungsstätten stattfindet. Für Pontus ist Breakdance mehr eine Kunstform als ein Sport. Das prägt die Art und Weise, wie er sich neue Bewegungen vorstellt und wie er seine künstlerische Vision kreiert. Seine Arbeit basiert oft auf sozialen Kommentaren entweder durch Soloarbeiten oder durch die Zusammenarbeit mit anderen.


Hannah Sampé Hannah Sampé, Deutschland | © Arnaud Beelen Hannah Sampé ist eine Tanzkünstlerin und Forscherin, die in Köln, Deutschland lebt. Ihre Arbeit zirkuliert oft um die Themen Pflege, Geselligkeit und queere Beziehungen, wobei Choreographie und Improvisation ihre Werkzeuge sind. Für Hannah spielt das Improvisieren eine wichtige Rolle, da es ihr Intimität mit sich selbst erlaubt und dabei Körper und Geist ermöglicht, vollständig präsent zu sein. Dieses beeinflusst ihre Arbeit als Choreografin, durch die sie menschliche Kommunikation und den Austausch mit anderen stärken möchte. Hannah leitet das Projekt STARLABOR, das sich mit der Zugänglichkeit und Teilhabe an künstlerischen Prozessen für junge Menschen mit Lernschwierigkeiten beschäftigt.

Victor Fung Victor Fung, Vereinigtes Königreich | © Victor Fung Victor Fung ist ein preisgekrönter Tanzkünstler, der zwischen London und Hong Kong lebt. Als Gründer und künstlerischer Leiter von Victor Fung Dance arbeitet er mit internationalen Talenten unterschiedlicher Herkunft zusammen und ermutigt sie zum künstlerischen Experimentieren. Victors Mission ist es, die Stimmen sowohl des Publikums als auch der Künstler*innen zu stärken. Seine Vision ist dabei ein Aufbrechen von Hierarchien, eine Neukalibrierung der Macht und eine Demokratisierung des Tanzes.




Jija Sohn Jija Sohn, Niederlande | © Renate Beense Jija Sohn ist eine in Amsterdam lebende japanisch-koreanische Künstlerin. Sie machte 2015 ihren Abschluss an der School for New Dance Development in Amsterdam. In ihrer Arbeit widmet sie sich der Erforschung menschlicher Verbindungen und Beziehungen. Mit ihren jüngsten Projekten wendet sich Jija einer mehr gemeinschaftsorientierten Perspektive zu. Sie konzentriert sich auf das Konzept der Fürsorge: präsent zu sein für das, was man selbst braucht, aber auch für die Bedürfnisse und Perspektiven der anderen.



Agnetha Jaunich Agnetha Jaunich, Deutschland | © Agnetha Jaunich Agnetha Jaunich ist eine freiberufliche Tänzerin und Performance-Künstlerin und lebt in Bielefeld, Deutschland. Seit 2014 arbeitet sie am Staatstheater Kassel und seit 2016 als festes Mitglied des Feedback Collective. Das Feedback Collective verbindet interdisziplinäre darstellende Kunst, wie Tanz, Theater, Musik und bildende Kunst und interessiert sich vor allem für gesellschaftsbezogene Themen. Mit dieser Mischung aus darstellenden Künsten unter Beibehaltung einer theatralischen Ästhetik vermitteln Agnetha und ihre Kolleg*innen mit ihren vielfältigen Ansätzen die Verbindung zwischen Menschen und neuen Technologien sowie deren Einflüsse auf die Gesellschaft.


TERMINE:
• 26. Juli - 6. August 2021: TaikaBox, Oulu
• 6. - 17. September 2021: Dansateliers, Rotterdam
• 4. - 15. Oktober 2021: Dance4, Nottingham (alle sechs Künstler)
• 18. - 29. Oktober 2021: Pottporus, Herne UND TanzFaktur, Köln
 

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