Ausschreibung Robot-in-Residence

Roboter will lernen © Goethe-Institut


Programmieren Sie unseren Roboter!


Sie sind Coder*in bzw. Künstler*in mit Fähigkeiten im Programmieren? Bei unserer Robot-in-Residence programmieren Sie innerhalb von vier Wochen einen Roboter und statten ihn mit einer neuen Fähigkeit aus. Kenntnisse der Programmiersprache Python von Vorteil.

Die Ausschreibung endet am 31. August. Für Ihre Arbeit am Roboter und das Führen eines Blogs (wöchentlich) erhält der Gewinner/die Gewinnerin bzw. das Gewinnerteam der Ausschreibung ein Stipendium in der Höhe von 1.200 Euro.

Was ist die Robot-in-Residence?

Der humanoide Roboter vom Typ NAO 6 geht auf Rundreise durch Europa. An jedem Stopp erlernt er neue Fertigkeiten: In Rom residiert der Roboter bei den Student*innen des SPQR-Teams der Sapienza Università di Roma, Dipartimento di Ingegneria Informatica, Automatica e Gestionale A. Roberti (DIAG). Anschließend übernimmt das Künstler*innen-Kollektiv KINlab in Mailand mit der Idee, in dem multiethnischen Viertel San Siro zwischen Roboter und Passant*innen eine direkten Dialog herzustellen. Danach kommt er an die Universität Bremen, wo er Fußballspielen erlernen soll.
Nach seinen Stopps in Rom, Mailand und Bremen wird er weiter nach Rotterdam reisen.

Zeitraum
1.-31. Oktober 2020
 

Technik
Der Roboter wird zusammen mit einem Notebook und einer Fritz-Box verschickt.

Auf dem Notebook befindet sich das Programm CHOREGRAPHE, mit dem sehr intuitiv und auch vom Laien einfache Sprach- und Bewegungssequenzen für den NAO angelegt werden können. Programmiert wird der NAO mit der Programmiersprache Python.

Support
Das RoboticLab der TH Wildau beantwortet technische Fragen.

Hintergrund des Projekts

Die Initiative „Robot-in-Residence“ ist Teil des Projekts „Generation A = Algorithmus“. Das multidisziplinäre Projekt geht seit Mai 2020 in verschiedenen interaktiven Formaten der Frage nach, wie Künstliche Intelligenz die Welt aktuell und zukünftig verändert. Dabei stehen die Aspekte der Ethik, Arbeit, Kreativität und des Klimawandels im Vordergrund. „Generation A“ fokussiert insbesondere auf die Einbeziehung der sogenannten Generation Y und Z, den heute 18- bis 30-Jährigen in ganz Europa, da sie den Kurs für die nächsten Generationen und ihren täglichen Umgang mit Algorithmen maßgeblich bestimmen werden. Ein europaweites Netzwerk aus Expert*innen der KI begleitet das Projekt.

„Generation A=Algorithmus“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts, gefördert mit Sondermitteln des Auswärtigen Amts.

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