Semperoper vom Turm des Grünen Gewölbes Foto: Wikimedia Commons

​Die Partnerstädte Rotterdam und Dresden haben beide eine aktive, lebendige Kunstszene und bieten ein großes Angebot an Kunstmuseen und -galerien. Im Rahmen eines Künstleraustausches vergibt das Goethe-Institut Niederlande in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Dresden und dem CBK R‘dam jährlich zwei Stipendien für bildende Künstlerinnen und Künstler und laden sie ein, zwei Monate in der jeweiligen Partnerstadt zu verbringen.

Ziel dieser Aufenthalte ist es, den Stipendiatinnen und Stipendiaten die Gelegenheit zu bieten, an neuen Projekten zu arbeiten, die Kunstszene vor Ort kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Ideen und Anregungen auszutauschen. Partner in Dresden sind die Galerie Raskolnikow und das Rockefeller Center for the Contemporary Arts.


 

Bewerben können sich bildende Künstlerinnen und Künstler mit abgeschlossenem Studium oder einer vergleichbaren Ausbildung, deren Wohnsitz in Dresden bzw. Rotterdam liegt. Bewerbungsschluss ist jährlich im Januar des Jahres. Die Ausschreibung wird im November des Vorjahres auf der Website des Goethe-Instituts Niederlande, über das Centrum Beeldende Kunst Rotterdam sowie über das Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden veröffentlicht.
 
Simon Kentgens (c) privat

Bildender Künstler
Simon Kentgens

Im 19. Jahrhundert lebte der javanische Maler und Prinz Raden Saleh (1811-1880) einige Jahre in Dresden. Simon Kentgens möchte seinen Einfluss auf den damaligen Orientalismus in der Kunst und die Verbindungen zu den Entwicklungen der Gegenwart untersuchen. 

Patricia Westerholz (c) privat

Bildende Künstlerin
Patricia Westerholz

In Rotterdam, dessen moderne, für Europa außergewöhnliche Architektur sie ebenso fasziniert wie die Lage an der Nordsee mit dem bedeutenden Seehafen, möchte Patricia Westerholz ihre ortsbezogenen Papierschnitte weiterentwickeln.

Johannes Makolies (c) privat (c) privat

Künstler
Johannes Makolies

Das Rotterdamer Stadtbild ist geprägt vom Kontrast zwischen alter und neuer Architektur. An den Übergängen und Brüchen, die sich daraus ergeben, möchte Johannes Makolies ansetzen.