Bildender Künstler
Ronald Bal

Ronald Bal, System of the Self (detail)
(c) Ronald Bal

1. Mai bis 31. Juni 2019, Dresden

In seinem Projekt Nature-/Databody untersucht Ronald Bal neue Formen der Beziehung zwischen Natur und Maschine, indem er Ultraschallaufnahmen in organisches Material umsetzt. Der Cyborg, der kybernetische Organismus, ein Hybrid aus Maschine und Organismus, spielt dabei eine Schlüsselrolle.

Während seines Aufenthaltes in Dresden wird Ronald Bal neue Arbeiten erstellen, wobei er bei der Umsetzung von virtuellen Bildern in natürliche Materialien eng mit auf Ultraschall spezialisierten Wissenschaftlern zusammenarbeitet. Natur und Technik formen auf diese Weise eine Allianz.
Ronald Bal arbeitet mit Live art, Storytelling, Installationen und Lens-based Media. Er setzt sich in seinem Werk mit den Aspekten Gefahr und Intimität bei der Umsetzung von virtuellen Systemen in natürliche Ereignisse auseinander. Er simuliert das Physische und das Virtuelle, indem er persönliche Datenmengen mit live stattfindenden Ereignissen kombiniert. Seine Arbeit bewegt sich dabei an der Grenzen zwischen Theater und bildender Kunst. Häufig werden in seinen Installationen Körper und virtuelle Bilder zu neuen Narrativen arrangiert.

Ronald Bal studierte Bildende Kunst in ArtEZ Zwolle. Seine Kunst war bereits in zahlreichen Museeen, Galerien und Projekträumen zu sehen, darunter Galerie Ron Mandos (Amsterdam), Museum CODA (Apeldoorn), 21 Rozendaal (Enschede), Nationaler Kulturpalast (Sofia), Grimm-Museum (Berlin), Europäisches Kulturzentrum Palazzo Mora (Venedig) und Contemporary Art Znaki Czasu (Torun). Außerdem nahm er an diversen Festivals und akademischen Konferenzen teil, unter anderem Dhaka Live Art Biennale, Performance Art Oslo, Creature Live Art Kaunas, Venice International Performance Art Week Venedig. Er ist Gründer der Open Performance Academy und von Performance Art NL in Rotterdam.