Bildende Künstlerin
Birgit Schuh

Birgit Schuh, Ausstellungsansicht Kunsthaus Dresden
(c) Lisa Stagge

1. bis 31. Juli 2019, Rotterdam

In Rotterdam wird Birgit Schuh mit ihrem Tauschprojekt SWAPPING CARDS den Austausch mit den Bewohnern der Stadt suchen, um Eigen- und Fremdwahrnehmung von Naturraum und Stadtlandschaft spielerisch in eine bildhafte Sammlung zu überführen.

In Rotterdam wird Birgit Schuh mit Ihrem Tauschprojekt SWAPPING CARDS den Austausch mit den Bewohnern der Stadt suchen, um Eigen- und Fremdwahrnehmung von Naturraum und Stadtlandschaft spielerisch in eine bildhafte Sammlung zu überführen.
Die Spielkarten werden druckgrafisch in den Werkstätten der Rotterdamer Stichting AppendiX vorbereitet. 
  
Birgit Schuh beschäftigt sich mit Landschaft und Architektur, mit Grundformen und Silhouetten und untersucht das Veränderungspotential von Formen und Materialien. Sie „bewegt sich souverän zwischen verschiedenen künstlerischen Medien und Ausdrucksformen. Sie bespielt ein Blatt Papier ebenso mühelos wie einen Kunst(frei)raum und leistet eine vielseitige öffentliche Kunst- und Kulturarbeit. Diese hat ihre Wurzeln im ureigenen künstlerischen Interesse der Künstle­rin und wirkt auf deren Oeuvre zurück. Zentrale Themen im Schaffen Schuhs sind Natur und Landschaft.“ (Silke Wagler, Kunsthistorikerin und Leiterin des Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 2016)
 
Sie studierte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, der Hochschule der Künste Berlin sowie der Hochschule für Bildende Künste Dresden, wo sie neben dem Meisterschülerstudium bis 2013 ebenso als Dozentin tätig war.
Birgit Schuh erhielt zahlreiche Preise und Förderungen, u.a. 2014 den 1. Preis des Dresdner Zentrums für Wissenschaft und Kunst, 2015 den Förderpreis der Landeshauptstadt Dresden für den Freiluftkunstraum Haifische Dresden Süd-West, 2016 das Reisestipendium der Landeshauptstadt Dresden für Thessaloniki (GR) und im Folgejahr für Salzburg (AT), 2018 den Kunstpreis Paradigma Blickwechsel ANALOG / DIGITAL, Leipzig.
Ferner realisiert sie Arbeiten im öffentlichen Raum und Kunst-am-Bau-Projekte, beispielsweise installierte sie 2011 den SCHOKOFLUSS in Dresden, 2016 die baugebundene Arbeit IN_GENIUM an der Ostbayerischen TH Regensburg (1. Preis im Kunst am Bau Wettbewerb) und 2017 die Intervention ÜBERWURF am Klinikum der Universität München (1. Preis im Kunst am Bau Wettbewerb).
Ihre Arbeiten befinden sich in verschiedenen öffentlichen Sammlungen und waren in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

In Kooperation mit CBK R'dam, Stichting AppendiX und der Landeshauptstadt Dresden.