Ausstellung Charlotte Salomon in close-up

Charlotte Salomon in close-up © Charlotte Salomon

Fr, 13.03.2020 -
So, 22.11.2020

Joods Historisch Museum

Nieuwe Amstelstraat 1
Amsterdam

Bis zum 22. November 2020 wird das Joods Historisch Museum teilweise in ein Kinotheater aus den 1920er und 1930er Jahren umgewandelt. In der Ausstellung Charlotte Salomon in close-up entdecken Sie den Einfluss des Kinos auf Leben? oder Theater? Ein Singspiel der Künstlerin Charlotte Salomon (1917-1943).
 

Nehmen Sie am virtuellen Rundgang durch die Ausstellung Charlotte Salomon in close-up teil. Die Kuratorin Mirjam Knotter führt Sie durch diese außergewöhnliche Ausstellung, die zwei Stunden nach der Eröffnung aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen wegen des Coronavirus wieder geschlossen werden musste.
Hat diese Vorschau Ihr Interesse geweckt? Sobald das Museum wieder eröffnet wird, können Sie die Ausstellung bis Ende November im Joods Historisch Museum besichtigen!
Charlotte Salomon, Studentin der Berliner Kunstakademie, schuf ein "multimediales" Kunstwerk über ihr Leben, das aus hunderten von Gouachen besteht, als sie als jüdischer Flüchtling in Südfrankreich lebte. 1943 wurde sie bei ihrer Ankunft verhaftet, nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Das Kunstwerk wurde 1947 von ihren Eltern in Südfrankreich gefunden. Es wurde veröffentlicht, gefilmt und schließlich weltberühmt. Seit Jahrzehnten berührt es viele Menschen in der ganzen Welt. 

Berlin und Film

Salomon wuchs in einem Umfeld voller Musik, Kultur und Kunst auf. Ihre Heimatstadt Berlin war ein Zentrum des künstlerischen Schaffens. Auch das damals relativ neue Medium Film wurde in vielerlei Hinsicht erforscht. Regisseure und Drehbuchautoren experimentierten mit neuen Formen des Geschichtenerzählens, und das Publikum erlebte in den Filmtheatern bisher nie dagewesene visuelle Erfahrungen. Auch Charlotte Salomon ging gerne ins Kino. Der Einfluss dieser Tatsache schwingt in vielerlei Hinsicht in Leben? oder Theater? mit.

Eine neue Perspektive auf Leben? oder Theater?

Mit dieser Ausstellung wirft das Jüdische Historische Museum ein neues Licht auf Leben? oder Theater?. Durch assoziative Kombination von Filmbildern aus der damaligen Zeit und eine Auswahl von Gouachen aus Salomons künstlerischem Werk werden die Besucher eingeladen, den Einfluss des Vorkriegsfilms aus Berlin auf Salomons einzigartiges Kunstwerk zu betrachten.

Leben? oder Theater? Ein Singspiel wurde dem Jüdischen Historischen Museum 1971 von Charlotte Salomons Vater Dr. Albert Salomon und ihrer Stiefmutter, der Altistin Paula Salomon-Lindberg, geschenkt.

Joods Cultureel Kwartier in Zusammenarbeit mit u.a. dem Goethe-Institut Niederlande.

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