Theater Schaubühne am Lehniner Platz: Lenin | Regie: Milo Rau

Schaubühne am Lehniner Platz: Lenin © Thomas Aurin

Fr, 25.01.2019 -
So, 27.01.2019

Internationaal Theater Amsterdam (ITA)

Leidseplein 26
Amsterdam

Brandhaarden 2019

Tickets "Lenin" (Freitag, 25.1.2019, 20:00 Uhr) Tickets "Lenin" (Samstag, 26.1.2019, 20:00 Uhr) Tickets "Lenin" (Sonntag, 27.1.2019, 15:00 Uhr) Bei Online-Kartenbestellung mit dem actiecode GOETHE ist der Eintrittspreis auf allen Rängen € 17,50!

1917 erschütterte die Oktoberrevolution Russland. Nur wenige Jahre später ist der Sozialismus durchgesetzt. Lenin, der Anführer der Revolution, kämpft in einem Landhaus bei Moskau gegen den körperlichen und geistigen Verfall. Die erbitterten Kämpfe gegen politische Widersacher, das Ringen mit den zögernden Bolschewiki um ein revolutionäres Eingreifen, sein unermüdliches Arbeiten für eine neue Gesellschaft nach den Grundsätzen des Marxismus, ein Attentat durch die Anarchistin Fanny Kaplan und mehrere Schlaganfälle haben den Revolutionär, brillanten Theoretiker und charismatischen politischen Führer geschwächt. Im Kreis weniger Vertrauter ringt er abgeschnitten vom Zentralkomitee um politischen Einfluss. Sein Weggefährte Trotzki, der Kulturpolitiker Lunatscharski und weitere Personen, die in Lenins Datscha vorsprechen, rufen Erinnerungen an den kurzen Moment wach, an dem historisch alles möglich schien. Doch der verfallende Körper und geschwächte Geist Lenins werfen den "größten Kopf des 20. Jahrhunderts" auf sich selbst zurück. Und der auf die Nachfolge spekulierende Gegenspieler Stalin wartet schon auf seine Chance.
 

In Lenin blicken Milo Rau und das Ensemble der Schaubühne auf die zentralen Charaktere der wohl folgenreichste Revolution der Menschheitsgeschichte: in eine Gesellschaft zwischen Aufbruch und Apathie, Revolutionssehnsucht und reaktionären Widerständen – ein Labyrinth der Hoffnungen und Ängste, der politischen Ideale und kollektiven Gewalterfahrung.

Brandhaarden 2019
Die Vorstellungen von Lenin in Amsterdam werden finanziell unterstützt vom Goethe-Institut Niederlande.

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