Diskussion | Buchpräsentation Nationale Identität: Een kleine geschiedenis van de grootste Duitse worsteling

Nationale Identität: Een kleine geschiedenis van de grootste Duitse worsteling © SHF/Stephan Falk (links) | Uitgeverij Querido (rechts)

Mi, 11.12.2019

Goethe-Institut Amsterdam

Herengracht 470
Amsterdam

Links: West- und Nordfassade des Berliner Stadtschlosses (Mai 2019)

Autor Merlijn Schoonenboom, Margriet Schavemaker (Amsterdam Museum) und Xandra Schutte (De Groene Amsterdammer) diskutieren über die Suche nach nationaler Identität in Deutschland und den Niederlanden.

Was sind passende Nationalsymbole für ein multikulturelles Land? Wie geht man mit den guten und schlechten Seiten der eigenen Geschichte um?
Anlässlich der Veröffentlichung des neuen Buchs Een kleine geschiedenis van de grootste Duitse worsteling von Merlijn Schoonenboom (Journalist und Historiker) organisiert das Goethe-Institut Amsterdam ein Podiumsgespräch über die derzeitige Suche der Deutschen und Niederländer nach nationaler Identität.
Was sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen beiden Ländern im Umgang mit diesem emotional aufgeladenenen Thema?

Teilnehmer:

Merlijn Schoonenboom © Verena Eidel Merlijn Schoonenboom (*1974) lebt und arbeitet seit zehn Jahren in Berlin. In seinem Buch Een kleine geschiedenis van de grootste Duitse worsteling nimmt er einen geschichtsträchtigen und umstrittenen Ort in der deutschen Hauptstadt als Ausgangspunkt für seine Geschichte über die Suche der Deutschen nach nationaler Identität. Eine Stelle mitten in der Stadt, wo 2020 das wiederaufgebaute Berliner Stadtschloss eröffnet werden soll, ist und war in der deutschen Geschichte immer wieder ein Seismograf für gesellschaftliche Befindlichkeiten. In jeder zeitgeschichtlichen Periode kommen dort die Vision der politischen Elite, aber auch die Angriffe von deren Gegnern, zum Ausdruck.
Für seine Arbeit als Deutschlandkorrespondent, erst für De Volkskrant und später für De Groene Amsterdammer, erhielt Schoonenboom den Cultuurprijs Nederland Duitsland. Er publizierte die Bücher Waarom we ineens van de Duitsers houden (maar ze daar zelf van schrikken) (2013) und De nimf en de bunny – De wonderbaarlijke reis van een schilderij van kunst naar kitsch en weer terug (2015). Letzteres wurde für den Jan-Hanlo-Essaypreis nominiert.

Margriet Schavemaker (*1971) ist künstlerische Leiterin des Amsterdam Museums. Sie war von 2009 bis Anfang 2019 beim Stedelijk Museum Amsterdam beschäftigt, wo sie verschiedene Positionen innehatte: Leiterin der Abteilung Sammlungen, Forschungsleiterin, Kuratorin und Leiterin der Abteilung Bildung, Interpretation und PR. 2014 gründete Schavemaker die akademische Zeitschrift Stedelijk Studies.
Seit September 2018 ist Magriet Schavemaker Dozentin für Media and Art in Museum Practice an der Universiteit van Amsterdam.
 
Xandra Schutte (*1963) ist eine niederländische Journalistin. Bis 1999 war sie Literaturredakteurin bei De Groene Amsterdammer, wo sie 2008 Chefredakteurin wurde.
Schutte studierte Kommunikationswissenschaften und Niederländische Literatur an der Universiteit van Amsterdam.
Sie war Redakteurin bei Literaturzeitschriften wie Lust en Gratie und De Gids, Chefredakteurin der Wochenzeitschrift Vrij Nederland (2001-2004) und Verlegerin bei Uitgeverij Meulenhoff.

In Zusammenarbeit mit Uitgeverij Querido.

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