NZIFF
Whānau Mārama New Zealand International Film Festival 2020

Lara
Lara | © NZIFF

Das diesjährige Whānau Mārama New Zealand International Film Festival findet vom 24. Juli bis 2. August 2020 statt. Wie der Titel „NZIFF At Home – Online“ verrät, wird das Festival digital stattfinden. Das Whānau Mārama New Zealand International Film Festival 2020 bietet eine Auswahl an Filmen aus über 40 Ländern, die Zuhause angesehen werden kann. Es gibt 79 ausgewählte Filme und sieben Kurzfilmsammlungen. Die folgenden sieben Filme aus Deutschland sind dieses Jahr Teil des Festivals.

Schwarze Milch

Schwarze Milch © NZIFF Regie: Uisenma Borchu
2020 | Deutschland, Mongolei | Drama | 1’31 Std           
Unter der Regie von Uisenma Borchu, die in der Mongolei geboren wurde und in Deutschland lebt, erzählt das Drama „Schwarze Milch“ die Geschichte von Wessi und ihrer Schwester Ossi. Wessi lebt als Immigrantin in Deutschland und kehrt in ihr Heimatland zurück, um ihre Schwester Ossi zu besuchen. Die Schwestern bemerken, dass sie unterschiedliche Auffassungen von Erbe, Tradition und Sexualität haben. „Schwarze Milch“ zeigt die Reise der zwei Schwestern dahin, die unterschiedlichen Vorstellungen und Lebensstile der jeweils anderen anzunehmen.
 

Exil

Exil © NZIFF Regie: Visar Morina
2020 | Deutschland | Drama, Thriller | 2’01 Std
„Exil“ erzählt die Geschichte von Xhafer, der im Kosovo geboren wurde und in Deutschland lebt. Xhafer erlebt rassistische Anfeindungen auf tagtäglicher Basis, die seine deutsche Frau aber nicht zu sehen oder anzuerkennen scheint. Das verheiratete Paar sieht sich mit mehr Schwierigkeiten konfrontiert, als herauskommt, dass Xhafer selbst nicht unschuldig ist. Der Regisseur Visar Morina erschuf diesen dramatischen Thriller auf der Basis seiner eigenen Erfahrungen als Kosovodeutscher.
  

Fritzi: Eine Wendewundergeschichte

Fritzi: Eine Wendewundergeschichte © NZIFF Regie: Ralf Kukala, Matthias Bruhn
2019 | Deutschland, Luxemburg | Animation, Drama | 1’20 Std
Im animierten Drama „Fritzi: Eine Wendewundergeschichte“ erzählen die Regisseure Ralf Kukala und Matthias Bruhn durch die Augen der zwölfjährigen Fritzi vom Berliner Mauerfall. Der Film zeigt den ereignisreichen Berliner Sommer von 1989, wenn Fritzi von mutigen Menschen, Protesten und dem Beginn einer Revolution erfährt. Die deutschen Regisseure Ralf Kukala und Matthias Bruhn hielten diese Filmproduktion historisch akkurat und detailgenau, um Kindern und Erwachsenen von friedlichen Protesten und der Macht des Volkes zu berichten.
 

Kids Run

Kids Run © NZIFF Regie: Barbara Ott
2020 | Deutschland | Drama | 1’44 Std
Unter der Regie der deutschen Barbara Ott erzählt das Drama „Kids Run“ die Geschichte eines jungen Vaters von drei Kindern, Andi. Verzweifelt, seine Schulden zurückzuzahlen, tritt Andi einem lokalen Boxclub bei und meldet sich zu einem Wettkampf an. Andi hofft, das Preisgeld von 5.000€ zu gewinnen, nicht, um der schweren Realität in der Arbeiterklasse zu entkommen, sondern nur, damit seine junge Familie überhaupt über die Runden kommen kann.
 

Lara

Lara © NZIFF Regie: Jan Ole Gerster
2019 | Deutschland | Tragikkomödie, Drama | 1’38 Std
Der Film vom deutschen Jan Ole Gerster führt durch einen Tag im Leben der Hauptdarstellerin Lara: der Tag ihres 60. Geburtstages, der auch der Tag ist, an dem ihr verschollener Sohn zum ersten mal seine Originalkomposition aufführen wird. Laras komplexe und problematische Persönlichkeit wird durch verschiedene Interaktionen mit anderen Charakteren deutlich. Die fesselnde Produktion „Lara“ besitzt sowohl tragische, komische als auch dramatische Elemente und zeigt die bekannte Schauspielerin Corinna Harfouch in der Rolle der Protagonistin.
 

Schwesterlein

Schwesterlein © NZIFF Regie: Véronique Reymond, Stéphanie Chuat
2020 | Deutschland, Schweiz | Drama | 1‘39 Std
„Schwesterlein“ handelt von den Zwillingen Lisa und Sven, ihrem gemeinsamen Kampf gegen Svens Leukämie und ihrer geteilten Liebe für das Theater. Lisas Entschlossenheit, all ihre Energie in Svens Leben zu investieren, führt zu Schwierigkeiten in all ihren übrigen Beziehungen. Sie riskiert dadurch ihre Ehe, die Beziehung zu ihren Kindern und ihrer Mutter. Unter der Regie von Véronique Reymond und Stéphanie Chuat ist dieses Familiendrama authentisch und natürlich.
 

Futur Drei

Futur Drei © NZIFF Regie: Faraz Shariat
2020 | Deutschland | Coming of Age, Drama | 1’32 Std
Das Coming-of-Age-Drama “Futur Drei” erzählt die halbbiografische Geschichte des Regisseurs Faraz Shariat. Der irandeutsche Charakter Parvis hatte schon immer Unstimmigkeiten im Thema um seine Identität und befindet sich in einem Kreislauf von extensiven Besuchen von Schwulenkneipen und gelegentlichen Affären, bevor er zu Stunden gemeinnütziger Arbeit in einem nahegelegenen Flüchtlingsheim verurteilt wird. Dort trifft er Neuankömmlinge aus dem Iran, zu denen er tiefere Beziehungen aufbaut. Eine Geschichte über Freundschaft und Liebe beginnt.