3 Tage in Quiberon
Deutsches Filmfestival 2018

3 Tage in Quiberon, Szenenbild: eine Frau raucht eine Zigarrette und wird dabei fotografiert © Beta Cinema

3 Tage in Quiberon

Deutschland / Frankreich / Österreich 2018 (Feature)

Festivals (Auswahl): Berlin 2018, Sydney 2018
Auszeichnungen (Auswahl): Deutscher Filmpreis 2018 (Bester Film, Beste Regie, Beste weibliche Hauptrolle, Beste Kamera)
Regisseur: Emily Atef
Drehbuch: Emily Atef, nach einer Idee von Denis Poncet, inspiriert von Konversationen mit Michael Jürgs und Robert Lebeck
Kamera: Thomas Kiennast
Schnitt: Hansjörg Weissbrich
Musik: Christoph M. Kaiser, Julian Maas
Mit: Marie Bäumer, Charly Hübner, Birgit Minichmayer, Robert Gwisdek, Denis Lavant
Produzent: Karsten Stöter
Dauer: 115 min
Sprachen: Deutsch, Französisch (mit englischen Untertiteln)
 
Rating: PG - coarse language
 
Robert Lebecks Bilder von Romy Schneider gingen um die Welt. Sie fangen das widersprüchliche Wesen der Schauspielerin ein, ihre Ausgelassenheit, ihre Melancholie, ihren Schmerz. Lebeck machte auch die Fotos für das legendäre Interview, das Romy Schneider 1981 in Quiberon dem „Stern“-Reporter Michael Jürgs trotz schlechter Erfahrungen mit der deutschen Presse gab. In den bretonischen Kurort hatte sie sich zur Erholung zurückgezogen. Ihre langjährige Freundin Hilde leistete ihr Gesellschaft. Das Interview und die Schwarz-Weiß-Fotos sind die Grundlage für einen Spielfilm, der die besondere Atmosphäre jener Tage einfängt, in denen sich Romy Schneider bis zur Schmerzgrenze öffnet. Je mehr die Schauspielerin von sich zeigt, der Mensch hinter dem Star zum Vorschein kommt, desto mehr Bewegung kommt in das Quartett. Hilde möchte die Freundin vor sich selbst schützen, die mit entwaffnender Ehrlichkeit den zynischen Reporter aus der Reserve lockt. Lebeck entdeckt bei seinen Sessions die vielen Gesichter der Romy Schneider noch einmal neu. Es entsteht das vielschichtige Porträt einer mitreißenden Schauspielerin und Frau, die schonungslos alles gibt und sich dennoch nur selten gesehen und wahrgenommen fühlt.

Text: Berlin International Film Festival

Vorführungen

Wellington
Samstag, 1. September, 19:30 Uhr

Auckland
Dienstag, 4. September, 18:00 Uhr

New Plymouth
Sonntag, 30. September, 18:30 Uhr


TRAILER