Stipendium für High School Schüler
Frankfurt am Main

Frankfurt Wolkenkratzer © Todor Cvetanov

​In der großen Stadt

High School Schüler Todor Cvetanov hat bei einem dreiwöchigen PASCH-Stipendium die Metropole Frankfurt mit allen Sinnen genossen.

Wenn man aus Christchurch auf der anderen Seite des Erdballs kommt, liefert Frankfurt einem einen wahren Dschungel an neuen Eindrücken und kulturellen Erfahrungen. Ich habe hier drei Wochen lang an einem Winterkurs teilgenommen und dabei so viel über andere Kulturen erfahren, dass ich dieses Abenteuer wohl nie wieder vergessen werde. Außerdem habe ich meine Deutschkenntnisse auf einen Stand gebracht, von dem ich vorher nie gedacht hätte, dass ich dieses in nur drei Wochen erreichen könnte.

Frankfurt und der Main © Todor Cvetanov
Von Neuseeland nach Nepal

In dem Kurs habe ich viele andere Deutschbegeisterte aus neun verschiedenen Ländern kennengelernt, die schnell zu meinen besten Freunden wurden. Wir waren schließlich alle als eine Art Repräsentant unserer Länder nach Deutschland gereist. Die anderen Studierenden sprachen fast alle kein Englisch, also war die deutsche Sprache unser gemeinsames Verbindungsglied. Das war schon wirklich erstaunlich: Die deutsche Sprache hat mir sozusagen ein kulturelles Fenster in die verschiedensten Länder geöffnet -- von Nepal über Brasilien bis nach Bolivien.

Man spricht Deutsch

Im Unterricht gab es viele lustige Spiele, und die Lehrkräfte waren alle mit viel Engagement und Leidenschaft bei der Sache, wenn es darum ging, uns ihre Sprache näherzubringen. Unser Ziel war es, das B1-Zertifikat zu bekommen, und unser Lehrer hatte dafür lediglich eine Regel: Im Unterricht wird nur Deutsch gesprochen.

Das war toll; wenn mal jemandem ein Wort oder ein Ausdruck nicht einfiel, musste man eben dem Lehrer bzw. der ganzen Klasse erklären und umschreiben, was man sagen wollte. So hat sich das ganze Vokabular, das ich während dieser Zeit hier gelernt habe, viel besser in meinem Gedächtnis verfestigt. Außerdem konnte ich auf diese Weise eine viel intensivere Beziehung zu den anderen aufbauen, weil man sich ständig gegenseitig geholfen hat.

Hinaus ins Leben

Fußball © Todor Cvetanov
Gelernt wurde aber nicht nur im Klassenzimmer. Auf dem Plan standen auch Kultur, Land und Leute sowie Ausflüge zu historischen Stätten und Touristenattraktionen. Wir sind sogar auf dem verschneiten Feldberg gewesen (für viele von uns das erste Mal, dass sie überhaupt Schnee gesehen haben!), wo für uns Schlittenfahren und Eislaufen auf dem Programm standen.

Verschneite Autos © Todor Cvetanov
Wir haben auch die Ruinen der Burg Königstein gesehen, viel über die bewegte deutsche Geschichte erfahren und vom Main Tower aus der Vogelperspektive auf ganz Frankfurt geschaut. Bei vielen Ausflügen, z. B. nach Marburg oder auf den Feldberg, haben wir außerdem viele Gleichgesinnte aus aller Welt kennengelernt.

Historische Stadt © Todor Cvetanov
Kurz und gut

Es war eine kurze, aber tolle Erfahrung, bei der ich wunderbare Menschen kennengelernt habe. Es ist einfach unglaublich, wie viele Sehenswürdigkeiten und kulinarische Erfahrungen ich hier erleben durfte und wieviel Wissen ich mir aneignen konnte. Das Stipendium wird mir immer im Gedächtnis bleiben, und die Dinge, die ich hier gelernt habe, werde ich nie vergessen. Wir alle werden nicht nur viele erstaunliche Geschichten mit nach Hause nehmen, sondern auch neue Sichtweisen auf die Welt … und nicht zuletzt eine große Portion Neugier darauf, noch mehr von der Welt zu erfahren.
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