Film Paula

Paula, Szenenbild: eine Frau und ein Mann liegen in enger Umarmung im Bett © Pandora Film / Martin Menke

So, 08.10.2017

New Plymouth, Govett-Brewster Art Gallery

Len Lye Centre
42 Queen St
New Plymouth

Deutschland/ Frankreich 2016 (Spielfilm)
 
Auszeichnungen (ausgewählte): Deutscher Filmpreis 2017 (Bestes Szenenbild, Bestes Kostümbild)
Festivals (ausgewählte): Locarno 2016 (Piazza Grande), São Paulo 2016, Arras 2016, Goa 2016, Beijing 2017, Shanghai 2017
Regisseur: Christian Schwochow
Drehbuch: Stefan Kolditz, Stephan Suschke
Kamera: Frank Lamm
Schnitt: Jens Klüber
Musik: Jean Rondeau
Mit: Carla Juri, Albrecht Abraham Schuch, Roxane Duran, Joel Basman,
Stanley Weber
Produzenten: Claudia Steffen, Ingelore König, Christoph Friedel
Dauer: 123 min
Sprachen: Deutsch, Französisch (mit englischem Untertitel)
Rating: M - nudity and sex scenes
 
Filmbiografie der Malerin Paula Modersohn-Becker: 1876 in Dresden geboren, entdeckt Paula Becker bereits früh ihre Liebe zu Kunst und Kultur. Mit 16 zieht sie auf Wunsch ihrer Eltern kurzzeitig nach England, um Haushaltsführung und Englisch zu lernen; aber das Heimweh führt sie bald wieder nach Deutschland zurück. Dort beginnt sie auf Geheiß ihrer Eltern eine Ausbildung zur Lehrerin. Zugleich setzt sie alles daran, ihre Liebe zur Kunst und ihr Talent als Malerin auszuleben. Da sie als Frau nicht an der Berliner Kunstakademie zugelassen wird, besucht sie Zeichenkurse und festigt ihr handwerkliches Können. Sie schließt sich der Worpsweder Künstlerkolonie an und geht 1899 für einen überaus prägenden Studienaufenthalt nach Paris. Dort lernt sie Otto Modersohn kennen, den sie 1901 heiratet. Freunde und Wegbegleiter findet sie in der Künstlerin Clara Westhoff und deren späterem Mann, dem Schriftsteller Rainer Maria Rilke. Doch trotz ihres enormen Talents wird die Bedeutung von Paula Beckers Gemälden erst nach ihrem frühen Tod im Jahr 1907 erkannt. Heute gilt sie als eine der bedeutendsten Vertreterinnen des Expressionismus.
 
Text: Filmportal.de
 

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