DIE ANGST VOR DEM FREMDEN
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​Prof. Dra. Heidrun Friese

Heidrun Friese © Goethe-Institut Perú / Andrés García Kultur- und Sozialanthropologin und Professor für Interkulturelle Kommunikation an der TU Chemnitz. Ihre Forschungsinteressen umfassen soziale und politische Theorien, postkoloniale Perspektiven, (kulturelle) Identitäten, Grenzen und transnationale Praktiken, Freundschaft und Gastfreundschaft, (undokumentierte) Mobilität und digitale Anthropologie. Ihr regionaler Schwerpunkt ist der Mittelmeerraum. Zahlreiche Gasteinladungen, u.a. Hochschule für Gestaltung und Kunst – Hyperwerk, Basel; Scuola Superiore di Studi Universitari e di Perfezionamento Sant'Anna di Pisa; European University Institute, Florence; Hebrew University, Jerusalem; École des Hautes Études en Sciences Sociales, Paris.

Friese veröffentlichte u.a.: Flüchtlinge: Opfer - Bedrohung – Helden. Zur politischen Imagination des Fremden. Bielefeld (Mai 2017). Grenzen der Gastfreundschaft. Die Bootsflüchtlinge von Lampedusa und die europäische Frage, Bielefeld, 2014; Thalassographies of Depature, Disaster and Rescue. Fishermen and Undocumented Migrants. Etnofoor. Anthropological Journal, 27, 1, The Sea, 13-36, 2015; Border Economies. Lampedusa and the Nascent Migration Industry. Shima: The International Journal of Research Into Island Cultures, 6,2: 66-84, 2012; Ya l’babour, ya mon amour - Raï, Rap and the Desire to Escape. In: M. Waligorska (ed.) Music, Longing and Belonging. Articulations of the Self and the Other in the Musical Realm. Newcastle: Cambridge Scholars Publishing, 176-201, 2013.

Website von Heidrun Friese

 

 

DENIZ UTLU

Deniz Utlu © Goethe-Institut Perú / José Orihuela Er wurde in Hannover geboren und lebt in Berlin. Er hat Volkswirtschaftslehre studiert. 2010 erhielt er erste Stipendien als Schriftsteller, 2011 wurde sein Theaterstück „Tod eines Superhelden“, 2012 „Fahrräder könnten eine Rolle spielen“ uraufgeführt.

Er gründete das Kultur- und Gesellschaftsmagazin freitext, 2014 erschien sein erster Roman „Die Ungehaltenen“, der 2015 in einer Bühnenfassung am Maxim-Gorki-Theater urauffgeführt wurde. Außerdem arbeitet er in der Forschung im Institut für Menschenrechte in Berlin.

Website von Deniz Utlu
 

César Vera Latorre

César Vera © Goethe-Institut Perú / Martín León Musiker, Schauspieler und Dramatiker, 1985 in Lima geboren. Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität von Lima. Sein erstes Bühnenstück mit dem Namen „Conversación sobre la felicidad (Gespräche über die Freude)“ wurde 2012 in der  damals von Sara Joffré geführten peruanischen Theater Zeitschrift veröffentlicht.

Oft Schauspieler in seinen eigenen Stücken wie „Cuaresma (Fastenzeit)“ (2016), „¿Qué tiene Miguel? (Was hat Miguel?)“. 2017,  gewann er für das letztgenannte Theaterstück den Preis für Concurso Nacional Nueva Dramaturgia Peruana (Neue Peruanische Dramaturgie). Er ist Komponist und Gitarrist der Gruppe „Y los demás“. Zurzeit ist er Dozent an der Universität von Lima und studiert den Master „Kreatives Schreiben“ an der Universidad Nacional Mayor de San Marcos. Seit 2015 ist er  Mitglied des Redaktionsbüros der Zeitschrift „Muestra“.

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