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Arrival City©Goethe-Institut Peru

Lima 2018

Arrival City - Bleiben oder gehen?

Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit leben mehr Menschen in den Städten als auf dem Land. Mit diesem multidisziplinären Regionalprojekt wird versucht, das vorherrschende Narrativ über interne und externe Migrationsbewegungen, das sich zumeist aus negativen Bildern derjenigen die „ankommen“ zusammensetzt, insofern zu verändern, als (Im)Migration als selbstverständlicher Teil der Entwicklung verstanden wird.
Welche Fragen kommen auf, wenn man Migration als Chance versteht? Wie möchten wir in Zukunft zusammenleben? Welche Hürden erschweren den Weg der Migrant*innen, wie werden diese Hindernisse begründet, wie kann man sie überwinden? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft in einer Welt, in der wir alle mit unseren jeweils eigenen Migrationsgeschichten leben? Und der Staat? Und gibt es nicht noch weitere soziale Akteure? Und wie kann man in diesem Kontext mit dem überladenen Begriff der Globalisierung umgehen?


Partner


Projektprogramm

Making Heimat ©Kirsten Bucher

Ausstellung Arrival City

Ein weiterer zentraler Bestandteil des Projekts ist die Ankunft der deutschen Ausstellung "Making Heimat" die in Peru unter der Name "Arrival City" präsentiert wird und durch die lokale Teilausstellung "Arrival City: Ciudad inclusiva" erweitert wird.


Die Ausstellung wird vom 05 bis 28 Oktober im "Sala de Arte Moderno" in Larcomar präsentiert und von einem Programm mit verschiedenen Aktivitäten begleitet.

IEP/ Goethe ©IEP/ Goethe-Institut Peru

Veranstaltungsreihe Ankunftsstädte

Das Goethe-Institut organisiert, gemeinsam mit dem Instituto de Estudios Peruanos – IEP (Institut für Peruanische Studien) und im Rahmen des Projektes “Arrival City: Ciudades de Llegada” (Ankunftsstädte), die Tagungsreihe “Las Migraciones y sus ciudades de arribo” (Migration und ihre Ankunftsstädte). Mit der Unterstützung des GIGA – German Institute of Global and Area Studies.

Migration ist keineswegs ein Randphänomen moderner Gesellschaften, sie ist vielmehr ein wesentliches Merkmal und eine der Grunddynamiken vieler Städte Südamerikas, die sich innerhalb kürzester Zeit zu Megalopolen entwickelten. Als eben solche hat sie stetig viel Aufmerksamkeit bekommen, jedoch stellt sich die Frage, in welche Richtungen noch zu schauen wäre.

Migratón VR 2018 ©PUCP/ Goethe-Institut Peru

Migratón VR 2018

Das Goethe-Institut Peru veranstaltet zusammen mit der Pontificia Universidad Católica del Perú (PUCP) den „Migratón VR 2018“, einen Wettbewerb zur virtuellen Realität, der sich unter anderem an Autor*innen, Künstler*innen, Designer*innen, Entwickler*innen, Musiker*innen akademischer Institutionen richtet, die bereits über Vorwissen auf diesem Gebiet verfügen. Während der Workshops und der Entwicklungsphase arbeiten die Teilnehmer*innen multidisziplinär zusammen, um sich der Vielfalt der Migration in Lima, Peru und dem Rest der Welt investigativ anzunähern und sie in Spielideen im VR-Format umzusetzen.

Charla Gonzalo Sierra © Gonzalo Sierra

360° Journalism - Una charla abierta con Gonzalo Sierra

Donnerstag 09 de August
19:30 
Goethe-Institut Peru
Auditrium
Freier Eintritt


Gonzalo Sierra, argentinischer Regisseur und Experte für Erzähltechniken im Virtual Reality-Format wird einen dem Publikum offenen Vortrag halten, um seine Erfahrungen mit dem 360° Journalismus mitzuteilen. Als Ausgangspunkt dient dabei das Projekt www.cajaroja.tv, mit dem er es bis zum Finalisten der OJAs 2016 geschafft hat.

Der 360° Journalismus zielt auf das unmittelbarere Verinnerlichen von Informationen ab und versucht die erlebten Inhalte als auch die technischen Erzählformate der Produktion zu erweitern: Dazu gehören unter anderem 360° Videos, erhöhte Realität und virtuelle Realität.
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FAMILIEN – ODYSSEEN © Goethe-Institut Perú

Familien Odysseen

Wie wir unsere Migrationsgeschichten erzählen können
Vortrag und offenes Gespräch mit Marco Avilés
Journalist und Migrant


Peru ist ein Migrationsland. Das Gerüst unserer kollektiven und familiären Geschichten besteht zumeist aus Flucht, Rückkehr und Umzügen. Unsere Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, vielleicht sogar wir selbst oder unsere Partner*innen, sind Migrant*innen. Wir wechseln das Land oder die Region oder migrieren auch nur innerhalb einer Stadt und ziehen von der Gemeinde unserer Kindheit in die Gemeinde, in der wir unser Leben als Erwachsene führen wollen.


 

Filmreihe: Vom Kommen und Gehen

Eine Filmreihe zur Migration aus dem Filmarchiv des Goethe-Instituts

Jeden Mittwoch im September (5. bis 26.), immer um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Alle Filme werden mit spanischen Untertiteln gezeigt.

El Ermitanio © Kathrin Golda-Pongratz

Dokumentarfilm „Ciudad Infinita – Voces de El Ermitaño“

Im Rahmen des Regionalprojektes „Arrival City“ wird im Auditorium des Goethe-Instituts der Dokumentarfilm „Ciudad Infinita – Voces de El Ermitaño“ vorgestellt und durch eine Podiumsdiskussion mit der Projektleiterin und Ko- Direktorin Kathrin Golda-Pongratz ergänzt.

GIGA © Christoph Schiffer

Migration als globales Phänomen

Antworten verschiedener Demokratien, die einer ähnlichen Herausforderung der aktuellen Welt gegenüberstehen.

Vortrag und Dialog mit Dr. Luicy Pedroza, GIGA-German Institute of Global and Area Studies, Hamburg / Deutschland