Ausstellung: Arrival City

Key Visual Arrival City © Goethe-Institut Peru

Über die Ausstellung

5. bis 28. Oktober 2018
Täglich 11:00 Uhr - 22:00 Uhr
Sala de Arte Moderno Larcomar,
Malecón de la Reserva - Miraflores Lima Peru
 

Die Ausstellung Arrival City – Ciudad de llegada war der deutsche Beitrag zur 15. Architekturbiennale in Venedig 2016, eine Kooperation des Deutschen Architekturmuseums und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Hunderttausende Menschen kamen auf der Flucht vor Krieg und Gewalt nach Europa und insbesondere nach Deutschland. Dies war und ist eine große Herausforderung für Bund, Länder und Kommunen, die konkret auf diese große Zahl ankommender Menschen reagieren müssen mit Wohnraum, Infrastruktur und Orten der Begegnung.

In Hinblick auf die Biennale stellten sich die Organisatoren also die Frage: Was können Architektur und Stadtentwicklung konkret zu einer gelingenden Integration beitragen?
Als Ausgangspunkt der Ausstellung dienen Thesen des kanadischen Journalisten Doug Saunders, die er in seinem 2011 erschienenen Buch „Arrival City – The Final Migration and Our Next World“ anhand von Recherchen in Ankunftsstädten weltweit entwickelt hat. Saunders war an der inhaltlichen Ausarbeitung der von Oliver Elser kuratierten Ausstellung beteiligt.

Das Goethe-Institut schickt die Ausstellung nun gemeinsam mit dem Deutschen Architekturmuseum und mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums auf Reisen in zehn Städte weltweit. In Lima beginnend wird sie in Bombay, Caracas, Karachi, London, Marseille, New York, Prag, San Francisco und Santiago de Chile zu sehen sein.

An allen Orten wird der deutsche Teil der Ausstellung um einen lokalen ergänzt. So entstand der peruanische Teil Lima – Ciudad inclusiva, kuratiert vom Architekten José Ignacio Pacheco und in Kooperation mit der Universidad Privada del Norte (UPN). Studierende der UPN haben recherchiert zum „Wachstum Limas durch interne Migration in den Sektoren Comas und San Juan de Lurigancho. 1940-2018“. Gezeigt werden außerdem Fotografien von Gladys Alvarado Jourde und Gonzalo Cáceres Dancuart. „Das peruanische Kapitel“, so José Ignacio Pacheco, „schlägt einen Perspektivwechsel vor. Der Blick ist hier der des Migranten, der auf der anderen Seite des Stadtgebiets lebt, dort, wo es keine Parks, keine Bäume, kein Grün und wo es kein Fließendwasser und kein Abwassersystem gibt.“

Präsentiert wird auch das Gewinnerprojekt eines Virtual-Reality-Wettbewerbs zu Migration, den das Goethe-Institut gemeinsam mit der Pontificia Universidad Católica del Perú durchgeführt hat.

Video der Ausstellungseröffnung

Bildergalerie der Ausstellungseröffnung

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