Migratón VR 2018

Migratón VR 2018 © Goethe-Institut Peru/ Giovanna Botteri

MIGRATÓN VR 2018

Der Migratón VR 2018, ein Wettbewerb zur virtuellen Realität rund um das Thema Migration, ist das Resultat einer Kooperation zwischen dem Goethe-Institut Perú und der Pontificia Universidad Católica del Perú (vertreten durch die Gruppe Avatar). Der Migratón VR 2018 fokussierte die unterschiedlichen Formen der Migration in Lima, Peru und auf der ganzen Welt und hielt die Eindrücke im VR-Format fest.

Mit Hilfe der Techniken der Videospiele im VR Format  sollten das Leben, das Umfeld und die Herausforderungen der Individuen in einer urbanen, von Migration geprägten Welt besonders eindringlich visualisiert werden. Außerdem sollte die Migration als wichtige Charakteristik unserer Gesellschaft und uns selbst herausgestellt werden. 

Es wurden Videospiel-Prototypen im Virtual Reality-Format erstellt, die eine Sensibilisierung der allgemeinen Wahrnehmung und eine Wissenserweiterung zum Thema interne und internationale Migration als wichtigen Faktor unserer Gesellschaft zum Ziel hatten.

Der Wettbewerb richtete sich an Institutionen, die sich bereits mit der Entwicklung von VR beschäftigen. Dabei sollten die angesprochenen Gruppen interdisziplinär sein, sodass sowohl die inhaltliche als auch die technische Seite berücksichtigt werden konnte.

In einer ersten Phase nahmen die Gruppen an Workshops teil, die ihnen Einblick in die unterschiedlichen Formen der Migration gaben und sie im Bereich Virtual Reality schulten.

In einer zweiten Phase, dem Hackatón, entwickelten die drei Gruppen in 48 Stunden Prototypen eines Videospiels. Diese wurden von Expert*innen nach ihrer Originalität, Funktion, Handhabe und gesellschaftlichen Komponente bewertet.
 
 
Warum Migration?
 
Migration ist keineswegs ein Randphänomen moderner Gesellschaften, sie ist vielmehr ein wesentliches Merkmal und eine der Grunddynamiken vieler Städte Südamerikas, die sich innerhalb kürzester Zeit zu Megalopolen entwickelten. Dieser Kontinent war sowohl Ausgangspunkt wie Endpunkt für Migrationsbewegungen, wie insbesondere die europäische Einwanderung und die der Exilanten aus aller Welt zeigen. Die durch Armut motivierte Landflucht, die internen und internationalen politischen Konflikte in Europa und in vielen lateinamerikanischen Ländern sind hierfür ursächlich. Trotzdem bleibt „der/die Migrant*in“ oftmals eine wenig akzeptierte und wahrgenommene Figur, deren Bedeutung für die städtische Entwicklung ignoriert wird.
 

Warum Virtual Reality?
 
Die virtuelle Realität eröffnet neue Möglichkeiten Erzählstrukturen zu denken und kombiniert virtuelle Erlebnisse mit physischem Empfinden in besonderer Weise. Dadurch kann ein noch höherer Grad der Sensibilisierung für das Thema erreicht werden.
 
Die virtuelle Realität lässt den/die Betrachter*in selbst Subjekt des Betrachteten werden, einer Realität, in der die eigene Blickrichtung frei bestimmt und jederzeit verändert werden kann. Es selbst ist die handelnde Kraft des Geschehens. Diese Technik der Subjektivierung des/der Betrachter*in eröffnet die Möglichkeit mit nicht linearen Erzählformen zu experimentieren, indem der Ablauf des Geschehens selbst gewählt werden kann.

 
Teilnehmer*innen
 
Die Ausschreibung richtete sich an Institutionen, die sich mit der Entwicklung von VR-Erlebnissen beschäftigen. Bewerben konnten sich multidisziplinär zusammengesetzte Gruppen, die sich dem Thema der Migration mittels der Entwicklung eins VR-Projekts beschäftigen sollten (VR-affine Personen aus den Bereichen Entwicklung und Programmierung sowie Künstler*innen, Psycholog*innen, Musiker*innen, Designer*innen, und Spezialist*innen rund um das Thema Migration, wie z.B. Sozialwissenschaftler*innen).

Insgesamt nahmen drei Gruppen teil:

  - Universidad Peruana de Ciencias Aplicadas (UPC)  - LOS ULTRA PLUS
  - Universidad Privada del Norte (UPN) - CODIEXP
  - Universidad Continental de Huancayo - AOB +


Die Gewinner

Gewonnen hat die Gruppe "Los Plus Ultra" der UPC - mit ihrem Videospiel "Arrival Office - Oficina de Llegada"

Gewinnergruppe © Goethe-Institut Perú

Weitere Impressionen zum Migratón und Hackathon

Bildergalerie Migratón

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Weitere Informationen:
 
Facebook-Seite Migratón VR
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Video zum Migratón VR 2018

Aktivitäten innerhalb des Projekts

Charla Gonzalo Sierra © Gonzalo Sierra

360° Journalism - Una charla abierta con Gonzalo Sierra

Donnerstag 09 de August
19:30 
Goethe-Institut Peru
Auditrium
Freier Eintritt


Gonzalo Sierra, argentinischer Regisseur und Experte für Erzähltechniken im Virtual Reality-Format wird einen dem Publikum offenen Vortrag halten, um seine Erfahrungen mit dem 360° Journalismus mitzuteilen. Als Ausgangspunkt dient dabei das Projekt www.cajaroja.tv, mit dem er es bis zum Finalisten der OJAs 2016 geschafft hat.

Der 360° Journalismus zielt auf das unmittelbarere Verinnerlichen von Informationen ab und versucht die erlebten Inhalte als auch die technischen Erzählformate der Produktion zu erweitern: Dazu gehören unter anderem 360° Videos, erhöhte Realität und virtuelle Realität.
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