Identitäten im Wandel 2017
Montevideo

Fremde Blicke © Katharina L. Ochse

Fremde Blicke

Was wir sehen, hängt sehr stark von unseren früheren Erfahrungen ab. Wenn man in eine neue Umgebung kommt, sieht man sowohl das, was fremd ist, als auch Vertrautes. Das, was man als ungewöhnlich wahrnimmt – und wie man es wahrnimmt – sagt zumeist sehr viel mehr über den Betrachter selbst aus, als über den wahrgenommenen Gegenstand. Friederike Adolph, Katharina L. Ochse und Julia Schwab kamen aus Berlin bzw. Heidelberg nach Montevideo. Alle drei waren fremd in dieser Stadt. In loser Reihenfolge posteten sie Schnappschüsse, von Dingen, die ihnen in Montevideo auffallen.

Schnappschüsse aus Montevideo

  • Stecker männlich weiblich © Katharina L. Ochse
    Eine ungewohnte Perspektive auf Stecker und Steckdose: ein „männlicher Stecker“ und eine „weibliche Steckdose“.
  • carne © Julia Schwab
    In Deutschland ist das Grillen zwar auch eine ganz große Sache, doch in Uruguay scheint es mir fast schon eine heilige Aktivität zu sein ;-) sorgfältig wird der Grillrost vorbereitet und anschließend die mächtigen, oft kiloschweren Fleischstücke von uruguayischen Rindern darauf gelegt. Was darf für euch nicht fehlen beim Grillen?
  • Sonne © Julia Schwab
    Eine Hommage an die Sonne. Wenn die Sonne untergeht, so wie hier in José Ignacio am Strand, dann applaudieren die Uruguayer. Ein sehr schöner Brauch wie mir scheint.
  • Aceras © Katharina L. Ochse
    Die Bürgersteige sind durch viele verschiedene Farben markiert: weiß, rot, gelb, blau, schwarz… das macht die Straße gleich viel farbenfroher. Doch an vielen Stellen sind die Gehwege wirklich hoch. Warum? Wie kommen ältere Menschen oder Rollstuhlfahrer*innen damit zurecht?