Gespräch mit der Autorin Ilona, Hartmann: "Land in Sicht"

PauseZuHause © Goethe-Institut Peru

Sa, 09.10.2021

10:00 Uhr

Bibliothek Goethe-Institut Peru

#PausezuHause

Hartmanns Roman ist allein schon deshalb interessant, weil er mit der Tradition bricht: Die Vatersuche bewirkt bei ihr eben keine Selbsterkenntnis, keine großen Gesten und Szenen. Vielmehr kann der Leser verfolgen, wie sich Vater und Tochter in der Banalität des Kennenlernens als bloße Durchschnittsmenschen zeigen - mit abgedroschenen Smalltalk-Floskeln:
"Ich: Diesen Sommer gab es doch Hochwasser.
- Milan: Ja.
- Ich: Wie ist das so auf dem Schiff.
- Milan: Ab einer gewissen Höhe können wir nicht mehr anlegen oder unter Brücken durchfahren."

Zitat aus dem Spiegel vom 09.09.2020:
"Persönlichkeitslücke sucht Füllung: Die Instagram-Schreibkünstlerin Ilona Hartmann erzählt in ihrem Romandebüt "Land in Sicht" mit trockenem Witz vom Suchen und Finden einer Vaterfigur". (Ende des Zitats)


Ilona Hartmann ist freie Autorin und Texterin. Geboren 1990 bei Stuttgart zog sie direkt nach dem Abitur erst nach Leipzig und dann nach Berlin, vor allem aber ins Internet, wo sie bis heute lebt. “Land in Sicht” ist ihr erster Roman. Texte von ihr finden sich regelmäßig auf ZEIT Online, in Der Freitag und auf Twitter.

Instagram @ilona_hartmann - Twitter @zirkuspony  

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