Urbanities – art and public space in Pakistan

– art and public space in Pakistan © © Goethe-Institut Pakistan Urbanities

Unter dem Titel „Urbanities – art and public space in Pakistan“ ermöglicht das Kooperationsprojekt des Goethe-Instituts Pakistan und der Lahore Biennale Foundation Jahr 2016 diskursive und künstlerische Beiträge zu Pakistans kontroversem urbanen Raum, stellt Henri Lefebvres „Recht auf die Stadt” zur kritischen Diskussion und leistet mit verschiedenen Formaten einen Beitrag zu kuratorischen Prozessen, die in der Lahore Biennale 2017 zusammenfinden. Durch künstlerische Intervention und kritische Recherche sollen Bereiche und Widerstände des öffentlichen Raums und der Interaktion seiner Bewohner mit Lahore und Karachi erkundet und verhandelt werden.
 
Das Ziel von „Urbanities“ ist die kritische Erkundung des Urbanen und seiner Eigenheiten und Möglichkeiten unter der Prämisse individueller künstlerischer Arbeits- und Forschungsansätze. Durch diskursive und künstlerische Veranstaltungen soll einem breiteren Publikum der Zugang zu zeitgenössischer Kunst ermöglicht werden. Darüber hinaus soll die aufkommende Künstler- und Kuratorengeneration Pakistans mit den Szenen in Deutschland vernetzt, theoretischer und praktischer Wissensaustausch gefördert und ein substantieller deutscher Beitrag auf dem Weg zur ersten Biennale Pakistans in Lahore geleistet werden.
 
Verschiedene Formate wie Workshops, künstlerische Forschung, Künstleraufenthalte und ein fortlaufendes Programm von Vorträgen, Gesprächsrunden und Ausstellungen zum Ende des Jahres hin reflektieren, rekurrieren und erweitern zeitgenössische Definitionen und Perspektiven von Mapping, Gemeinschaft und Praktik, Inanspruchnahme von Raum, urbaner Räumlichkeit und Visualität, Stagnation, Fortschritt, Artivism und Aktion, von gebrauchtem und umstrittenem Raum, von Umwelt und öffentlicher Kunst im Hinblick auf die Stadt im Wandel; erkunden das Globale, Lokale und Glokale neben anderen urbanen Phänomenen.

VERANSTALTUNGEN präsentiert von URBANITIES

  • WORKSHOP ZU KUNST & RECHT: Der Impulsworkshop mit dem digitalen Pionier Paul Keller verbindet in Diskussionen, Vorträgen und Fallbeispielen Fragen zu geistigem Eigentum und schöpferischem Gemeingut (Creative Commons) mit Kunst im öffentlichen Raum. 17. - 19. Juli 2016, Lahore
  • KÜNSTLERRESIDENZ: Von einer internationalen Jury ausgewählt, wurden die Künstler Honi Ryan und Miro Craemer aus Deutschland sowie das pakistanische Künstlerduo Shahana Rajani & Zahra Malkani eingeladen, sich im Herbst 2016 intensiv mit Karachi und Lahore als Ort urbaner Erkundung zu befassen. Oktober – Dezember 2016
  • RECHERCHE PROJEKT ZU URBANEM RAUM: Das deutsch-spanische Architektenkollektiv zoohaus führt eine investigative und konstruktive Recherche zu informellen urbanen Designpraktiken und traditionellen kollektiven Techniken durch. Die Ergebnisse stehen den Anwohnern des Pakistan Chowk in Karachi ab dem 29. November 2016 zur Verfügung.
  • SYMPOSIUM CITY IN CONTEXT: Internationale und pakistanische Künstler, Architekten, Urbanisten und Aktivisten befassen sich zum Finale des Projekts in einem spannenden Programm aus Vorträgen, Unterhaltungen, Workshops, Performances und Ausstellungen noch einmal mit dem „Recht auf Stadt“. 1. - 4. Dezember 2016, Alhamra Arts Council, Alhamra Arts Gallery und Annemarie-Schimmel-Haus, Lahore
  • WORKSHOP THE MAKING AND UNMAKING OF URBAN CONFLICTS: Im Rahmen des Symposiums zeigt der Workshop unter der Leitung von Matthias Einhoff, ZK/U Berlin mit Methoden aus Performance, Rhetorik, Marketing und Fiktion neue Wege, um urbane Konflikte und ihre Mechanismen zu verstehen und auf kreative Weise damit umzugehen. 3. Dezember 2016, Annemarie-Schimmel-Haus, Lahore
  • AUSSTELLUNG URBANITIES: Die Ausstellung widmet sich der Stadt als Ort künstlerischer Forschung und Intervention. Sie präsentiert Arbeiten der Gastkünstler sowie eine Dokumentation des investigativen und konstruktiven Rechercheprojekts. 1. - 4. Dezember, Alhamra Arts Gallery, Lahore
Partner: Lahore Biennale Foundation
 
The Lahore Biennale Foundation (LBF) is a not for profit organization, committed to the transformative power of art and its role in sustaining a balanced society. LBF aims to expand the role of the arts in Pakistan by making them a larger part of public discourse and consciousness, to introduce art in public spaces, and reestablish a dialogue that cuts across national boundaries, and to creat linkages in the arts between Pakistan and the rest of the world.

Urbanities Pressemitteilung August 2016 zum Download

 

Top