Jacek Dehnel

Jacek Dehnel

Jacek Dehnel, geboren 1980. Dichter, Prosaautor, Übersetzer, Feuilletonist. Lebt in Warschau. Veröffentlichungen in zahlreichen Literaturzeitschriften. Verschiedene Preise, darunter „Nagroda Kościelskich“, „Paszport Polityki“ (2007), „Splendor Gedanensis“ (2008), „Sląski Wawrzyn Literacki“ (2009). Nominierung für den „Nike-Preis“ und zwei Mal für den „Angelus-Preis“, 2014 ferner für den Wisława Szymborska-Preis. Verfasser mehrerer Lyrik- und Prosabände sowie von Nachdichtungen u.a. von P. Larkin, E. White, W.H. Auden, F.S. Fitzgerald.

In seinen häufig auf altmodisch und klassisch stilisierten Gedichten lässt Jacek Dehnel die Welt der Gegenwart auf die vergangene prallen, gesuchten Ausdruck auf Umgangssprache, das Niedrige auf das Hohe. Historisch inszeniert, schreibt er über Dinge, die ihn angehen, die ihn bewegen, über persönliche Dinge: Liebe, Trennung, Tod und Vergänglichkeit. Seine Gedichte sind modernistische Spiele mit Konventionen, Formen, Wort und Rhythmus, gewürzt mit Ironie, Paradoxien und häufig mit Lyrismus.