Jakub Ekier

Jakub Ekier © Goethe-Institut | Malwina Konopacka Er lebt in Warschau, wo er auch zur Welt kam. Dort besuchte er die Schulen in der Sächsischen Straße und studierte danach – wie sollte es auch anders sein – am Germanistischen Institut. Er übersetzt sächsische Autoren, aber auch andere, und schreibt eigene Gedichte und Essays. Da ihn diese Arbeit so sehr fesselt, pflegt er sich bei Yoga die Knochen zu verziehen. Er hört leidenschaftlich Jazz- und E-Musik. Sobald er eine Zeit lang nicht mehr von seiner zweiten Heimat, den Insel-Beskiden, träumt, wandert er im Wachzustand durch dieses Gebirge.

„Der Übersetzer ist der Fahrdienstleiter. Er lenkt die Assoziationen auf bestimmte Gleise, dort aber, wo die möglichen Deutungen eines Originals auseinandergehen, stellt er nolens volens Weichen. Wohin er sie stellt, muss er jedesmal neu, ohne vorgegebenes Schema entscheiden. Und oftmals ist er gezwungen, eine Umleitung zu verfügen.“
(Jakub Ekier, Kraków 2013)

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