Tamara Bach Marienbilder

Bach, Tamara: Marienbilder © 2014 Carlsen Verlag GmbH, Hamburg Abgehauen ist sie, Mareikes Mutter. Aber warum? Mareike merkt beim Grübeln über diese Frage schnell, dass sie fast nichts über ihre Mutter weiß. Wer ist, wer war sie eigentlich? Was waren ihre Träume als sie so jung war wie Mareike? Und was wurde schließlich aus ihren Plänen – oder: warum wurde nichts aus ihnen? Und was bedeutet das alles für sie, Mareike? Geht es ihr nach dieser Party jetzt genauso wie ihrer Mutter – kriegt sie ein Kind, das sie nicht will? Mit seiner verdichteten, unprätentiösen Sprache, seiner unzuverlässigen Erzählstimme, seiner Metafiktion und seiner experimentellen Dramaturgie lotet der neue Roman von Tamara Bach nicht nur die Spannungen zwischen Familienfatalismus und Selbstbestimmung aus, sondern zeigt, wie man Lebenswege (re)konstruiert: Wie funktioniert Erinnerung? Was ist wahr und was ist erfunden? Die Grenzen sind fließend. Seit ihrem Debüt „Marsmädchen“ (2003) gehört Tamara Bach zu den meistversprechenden deutschsprachigen Jugendbuchautorinnen und zeigt in „Marienbilder“ erneut, wie virtuos sie jugendliterarisches Erzählen beherrscht. Ab 14.