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Deutschland auf Polnisch
Mein Migrationshintergrund hilft mir bei der Arbeit mit Flüchtlingen

Ein Foto, das bei Hanna Hakiels Arbeit mit Migranten entstand
Ein Foto, das bei Hanna Hakiels Arbeit mit Migranten entstand | Foto: Hanna Hakiel

„In Berlin war ich fasziniert davon, dass die Menschen hier mehr im Einklang mit sich selbst sind, sie leben freier und haben nicht so einen Erfolgsdruck“. Über kulturelle Vielfalt und ihr Leben in Berlin erzählt im Gespräch Hanna Hakiel. 

Kaja Puto: Ein Erasmus-Stipendium, die große Liebe im Ausland und eine Affinität zum Berliner Lebensstil. Deine Emigration ist eine typische Geschichte aus der EU-Generation, der sogenannten Millenials…

Hanna Hakiel Hanna Hakiel | Foto aus Privatsammlung Hanna Hakiel: In diesem Sinne sehr typisch. Ich studierte Psychologie an der Jagiellonen-Universität in Krakau, aber irgendwie fehlte mir immer etwas. Also nahm ich mir eine Auszeit und ging für ein Jahr nach London. Als ich zurückkehrte, suchte ich augenblicklich nach Möglichkeiten, wieder wegzufahren. Wenn man sein ganzes Leben lang in Polen lebt, scheint es einem, als beschränke sich die ganze Welt darauf, vor allem wenn man, so wie ich, in Krakau geboren wurde – einer Stadt, die dir selbstverständlich als die beste auf der ganzen Welt erscheint (lacht). Du fühlst dich privilegiert, schließlich hast du alle möglichen Kinos, Theater und Konzerte vor der Haustür, warum solltest du also woanders hinfahren? Erst in London begriff ich, wie vielfältig die Welt ist. Es ist mir peinlich, das zu zuzugeben, aber in meiner ersten Zeit in London lief ich tatsächlich mit einem Fotoapparat durch die Straßen und fotografierte alles, was anders war als das, was ich aus Krakau kannte, zum Beispiel Frauen in Burkas. Wenn ich jetzt daran danke, ist mir das schrecklich peinlich: Heute sehe ich meine damalige Begeisterung für die Vielfalt der Welt eher als einen Ausdruck von Ignoranz.

Dann kamst du nach Berlin.

Das war ein Zufall: Ich hatte mich eigentlich für ein Stipendium in Barcelona beworben, es aber nicht bekommen. Ich wusste damals nichts über Berlin, im Gegensatz zu vielen anderen Menschen, die sich ganz bewusst für diese Stadt entscheiden. Sie kommen nach Berlin, um die Atmosphäre der Freiheit – auch der künstlerischen Freiheit – zu spüren oder um sich gemeinsam mit anderen politisch zu engagieren. Ich hatte keinerlei Erwartungen. Ich verbrachte ein Jahr an der Freien Universität, wo ich mein Psychologie-Studium fortsetzte, aber eigentlich studierte ich gar nicht so viel, weil ich mich Hals über Kopf verliebt hatte. Das war auch der Grund, warum ich nicht nach Polen zurückwollte. Also blieb ich an der Universität und schloss mich einer Forschungsgruppe an, die sich mit der Frage der Selbstbestimmung von Frauen im Iran beschäftigte. Und ich bin bis heute in Berlin geblieben…

Es scheint dir gefallen zu haben.

Ich war fasziniert davon, dass die Menschen hier mehr im Einklang mit sich selbst sind, sie leben freier als zum Beispiel in Polen, sie haben nicht so einen Erfolgsdruck. Und wenn ich „hier“ sage, dann meine ich Berlin, das ein kultureller Schmelztiegel und der Albtraum der ordnungsliebenden Bayern ist. In den ersten Monaten bin ich viel spazieren gegangen, habe gelesen und gemalt, habe Freundschaften geschlossen – all das hat mir geholfen, mich selbst und meine Ziele besser zu verstehen. An meiner Berliner Hochschule hatte ich viel weniger Druck als an der Jagiellonen-Universität. Das war eine ungeheure Entdeckung, dass man Zeit haben kann. Berlin hat sich jedoch in diesen letzten acht Jahren stark verändert, heute erscheint mir die Stadt lauter und enger, es ist auch alles schneller geworden. Aber vielleicht ist es auch nur mein Leben, das sich verändert hat – heute kann ich wirklich nicht mehr sagen, dass ich viel Zeit hätte (lacht).

Ein Foto, das bei Hanna Hakiels Arbeit mit Migranten entstand Ein Foto, das bei Hanna Hakiels Arbeit mit Migranten entstand | Foto: Hanna Hakiel Du warst als Psychotherapeutin tätig und arbeitest seit 2015 mit Flüchtlingen, obwohl du zuvor kaum etwas mit diesem Thema zu tun hattest. Wie kam es dazu?

Beruflich hatte ich tatsächlich kaum etwas damit zu tun, denn weder in Krakau noch in Berlin war dieses Thema während meines Studiums behandelt worden. Junge Psychologen wissen in der Regel nicht viel über Migration, Flucht und Fragen der Kultur. Ich habe mich jedoch nach meinem Psychologie-Studium mit Nossrat Peseschkian und der sogenannten transkulturellen Psychotherapie beschäftigt, die eben diese Nuancen berücksichtigt. Ich wusste damals noch nicht, dass ich eines Tages mit Flüchtlingen arbeiten würde, aber das hat mich sicherlich für interkulturelle Themen sensibilisiert. Ich denke ohnehin, dass man sich auf gewisse Aufgaben sein ganzes Leben lang vorbereitet. Großen Einfluss auf meine Entscheidung hatte auch die Tatsache, dass mein Vater früher Chef des regionalen und später des staatlichen Grenzschutzes war. Als Kind habe ich meine Ferien inmitten von Grenzanlagen verbracht. Die Grenzschützer kamen manchmal mit Familien zurück, die sie im Wald aufgegriffen hatten, zumeist Tschetschenen. Ich stellte meinem Vater damals eine Menge Fragen, zum Beispiel, warum man diese Menschen wie Kriminelle behandelte. Ich bekam zur Antwort, dass sie sich schließlich illegal in Polen aufhielten.

Und das hat dich nicht überzeugt?

Ich war noch ein Kind, aber ich las Berichte über die Situation in Tschetschenien und stritt mich mit meinem Vater darüber, ob das gerecht sei. Der Mangel an Empathie rief in mir einen ungeheuren Widerspruch hervor. Ich fühlte mich auch schuldig, weil ich privilegiert war. Ein weiterer Faktor waren die Erzählungen meiner Großeltern über den Krieg: über Bombenangriffe, Luftschutzkeller, einen Vetter meiner Großmutter, der nach Auschwitz deportiert wurde, einen Urgroßvater, der zum Arbeitsdienst nach Deutschland geschickt wurde, oder auch über unterschiedliche Methoden des Überlebens, selbstgebasteltes Spielzeug aus Draht oder einem Stück Holz. Als die ersten Flüchtlinge in meinem Wohnviertel auftauchten, war es für mich völlig selbstverständlich, dass ich etwas tun musste.

Als freiwillige Helferin?

Zunächst ja, später begann ich, für das Projekt Give Something Back to Berlin zu arbeiten und gab meine private Praxis auf. Ich hatte einfach irgendwann nicht mehr genügend Zeit, beides miteinander zu vereinbaren. Ich rief im Rahmen von Give Something Back to Berlin ein Projekt mit dem Titel Open Art Shelter ins Leben, das Flüchtlingen einen sicheren Raum bieten soll, in dem sie ihre Emotionen ausdrücken, Unterstützung erhalten, mit anderen ins Gespräch kommen und neue Fähigkeiten erlernen können. Unser Schwerpunkt liegt auf kinderreiche Familien, Frauen und Kindern. Als Therapeutin betreue ich manche Flüchtlinge auch individuell. Seit drei Jahren begleite ich sie bei ihrem Übergang von einem „Survival Mode“ zu der schwierigen Situation der Anpassung an eine neue Umgebung.

Wie gut haben sich die Flüchtlinge, mit denen du arbeitest, in Deutschland eingelebt?

Das ist sehr unterschiedlich. Sicherlich haben jene einen Vorteil, die gebildet sind und gut Englisch sprechen – sie haben keine großen Probleme damit, ein neues Leben zu beginnen. Viele Flüchtlinge wollen sich, so schnell es ihnen die Bürokratie erlaubt, unabhängig von staatlicher Hilfe machen. Doch viele, die ich kenne und die auf den ersten Blick gut zurechtkommen, tragen Verzweiflung, Wut und Sehnsucht in sich. Sich gut anzupassen bedeutet nicht, dass man sein Schicksal akzeptiert. Wenn die Medien Beispiele für erfolgreiche Integration präsentieren, konzentrieren sie sich in der Regel ausschließlich auf das Berufsleben – jemand macht Karriere oder hat ein tolles Unternehmen gegründet – und vernachlässigen dabei oft emotionale Bedürfnisse. Doch diese Menschen müssen ihre Erfahrungen verarbeiten, sie sehnen sich nach ihrer Heimat, nach ihren Familien und haben häufig mit den Folgen von traumatischem Stress zu kämpfen. Ich denke hierbei vor allem an die Syrer, deren Familien zum Teil in Flüchtlingslagern in der Türkei und im Libanon leben oder in Syrien geblieben sind. Das damit verbundene Leiden ist größer als die Freude über einen tollen Job oder neu geschlossene Freundschaften. Viele Flüchtlinge sprechen von einer Spaltung zwischen ihrem Körper und ihren Emotionen. Ihr Körper lernt Deutsch und geht zur Arbeit. Doch ihre Seele ist nach wie vor in Syrien. Die Tatsache, dass ich selbst eine Immigrantin bin, hilft mir dabei, viele ihrer Probleme besser zu verstehen, auch wenn das Ausmaß der Veränderung selbstverständlich unterschiedlich ist.

Ein Foto, das bei Hanna Hakiels Arbeit mit Migranten entstand Ein Foto, das bei Hanna Hakiels Arbeit mit Migranten entstand | Foto: Hanna Hakiel Die Arbeit mit Flüchtlingen ist also eine große Herausforderung?

Ja, aber sie fördert auch in großem Maße die eigene Entwicklung: Es ist eine sehr bereichernde Erfahrung für mich, Beziehungen mit Menschen zu erleben, die ganz anders sind, als die Beziehungen, die ich aus Polen kenne. Es gibt in ihnen viel mehr Wärme, Akzeptanz und körperliche Nähe und auch ein anderes Verhältnis zur Zeit: Der Mensch steht im Mittelpunkt, es gibt keinen Grund, sich ständig zu beeilen. Die Arbeit mit Flüchtlingen hat mich auch dazu motiviert, Deutsch zu lernen, was in einer internationalen, englischsprachigen Stadt wie Berlin zuvor gar nicht nötig gewesen war. Selbst mit meinen Patienten hatte ich mich auf Englisch oder Polnisch verständigt. Doch 2015 habe ich gemerkt, dass viele Flüchtlinge, insbesondere Kinder, sehr schnell Deutsch lernen.

Worin liegen die Schwierigkeiten?

Ganz sicher in den kulturellen Unterschieden, insbesondere in Bereichen, in denen sie meinen eigenen Werten widersprechen. Die Beschränkung der Frau auf die Rolle der Mutter und Ehefrau, die unreflektierte Unterordnung, die Gewalt, die repressive Haltung gegenüber Homosexualität – all das sind Themen, bei denen ich ständig neu aushandle, was relativ ist und was in den Bereich der allgemeinen Menschenrechte gehört. Doch wer entscheidet eigentlich über die Universalität und die Definition dieser Rechte? Es ist auch wichtig zu sagen, dass diese Probleme in Polen, Deutschland, Afghanistan und Syrien gleichermaßen aktuell sind… Ich ärgere mich sehr über Aussagen von Sozialarbeitern, die Europa für einen Ort halten, an dem alle Frauen frei sind, Kinder niemals einen Klaps bekommen und homosexuelle Partnerschaften vollständig akzeptiert werden. Schließlich erleben wir kulturelle Vielfalt oft sogar innerhalb von Familien, deren Mitglieder theoretisch unter ähnlichen Bedingungen aufgewachsen sind – was soll man da erst von einem ganzen Land oder einem ganzen Kontinent sagen?

Hast du als Psychologin das Recht, auf solche Dinge Einfluss zu nehmen? Wie gehst du damit um?

Ich bevorzuge weniger „direktive“ Therapiemethoden, die weniger auf Empfehlungen als vielmehr auf der Herstellung von Beziehungen beruhen. Wenn ich eine auf Vertrauen und Akzeptanz basierende Beziehung zu einer Frau herstelle, die in einem repressiven familiären Umfeld lebt, besteht eine Chance, dass ich sowohl ihr Vertrauen als auch das Vertrauen ihres Ehemannes gewinne – und anschließend ist es wesentlich einfacher, einen Raum zu schaffen, in dem Veränderungen möglich sind. Manchmal sind es scheinbar ganz kleine Veränderungen, zum Beispiel Spaziergänge im Park, die eine Frau dazu anregen können, sich einen eigenen Raum zu suchen. Eine Beziehung, die auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen basiert, kann wesentlich mehr bewirken, als ein Vortrag über die Gleichberechtigung oder über die gesundheitsfördernde Wirkung von Bewegung an der frischen Luft. Indem ich Beziehungen herstelle, baue ich auch meine eigenen Vorurteile leichter ab. Und ich werde zu einem vollberechtigten Mitglied einer Gemeinschaft, dem es freisteht, Lösungsvorschläge zu machen. Das Wichtigste ist jedoch, dem anderen Menschen nicht seine eigene Vorstellung von Freiheit aufzuzwingen, sondern sein eigenes Urteilsvermögen zu respektieren – schließlich ist er selbst der beste Experte für sein Leben.

Ein Foto, das bei Hanna Hakiels Arbeit mit Migranten entstand Ein Foto, das bei Hanna Hakiels Arbeit mit Migranten entstand | Foto: Hanna Hakiel Was sagen deine deutschen und polnischen Bekannten zu deiner Tätigkeit?

Was Polen betrifft, habe ich großes Glück, denn meine Familie und meine Freunde unterstützen mich sehr in dem, was ich tue. Sogar mein Vater, der heute eine ganz andere Sicht der Dinge hat als noch vor zwanzig Jahren. Selbstverständlich begegne ich auch viel Hass und war gezwungen, einige meiner Freundschaften neu zu bewerten, denn ich bin offen für Dialog, aber nicht für Aggression. Die Menschen in Polen, mit denen ich mich über dieses Thema austausche, machen aus ihrer Abneigung gegenüber Flüchtlingen keinen Hehl – das ermöglicht eine offene Diskussion. In Deutschland hingegen begegne ich oft verstecktem Rassismus: „Ja, wir müssen helfen, aber...“ oder „Ich habe nichts gegen Ausländer, aber...“. In diesem „aber“ verbirgt sich oft die Überzeugung, dass eine weiße Hautfarbe doch etwas Besseres ist, dass das Christentum zivilisierter ist als der Islam und dass man Fremden nicht vollständig trauen kann.

Nach einer anfänglichen Phase des Wohlwollens gegenüber den Flüchtlingen hat Deutschland seine Einwanderungspolitik inzwischen verschärft, und in der Gesellschaft werden zunehmend besorgte Stimmen bezüglich der inneren Sicherheit und kultureller Unterschiede laut...

Ehrlich gesagt war ich von Beginn an skeptisch gegenüber den Gruppen, die die Flüchtlinge auf den Bahnsteigen mit Teddybären und Blumen empfingen. Ich spürte, dass ihr Verhalten eher einer momentanen Stimmung als tief verinnerlichten Werten entsprang und fürchtete, dass diese Motivation nicht lange anhalten würden. Es war, als hätte das Auftauchen der Flüchtlinge unbefriedigte Bedürfnisse geweckt: Seinem Leben eine Bedeutung und einen Sinn zu geben oder die Verbrechen des Zweiten Weltkriegs zu sühnen. Eine Hilfe, die aus Emotionen heraus entsteht, hält nicht lange vor. Wenn ich vor drei Jahren Menschen von meiner Arbeit erzählte, spürte ich großes Interesse, heute führt es eher zu einem peinlichen Schweigen oder einem Wechsel des Themas. Ich denke, die Menschen fühlen sich orientierungslos.

Du hast darüber gesprochen, dass du selbst weißt, was es bedeutet, eine Immigrantin zu sein. Hast du auch nach so vielen Jahren noch ein Gefühl des Andersseins?

Eindeutig ja. Immigrantin zu sein bedeutet, anders zu sein, fremd zu sein, mit einer gewissen Skepsis behandelt zu werden. Ich habe diese Erfahrung auch im Berufsleben gemacht, denn ein polnisches Universitätsdiplom ist nicht gleichwertig mit einem deutschen Universitätsdiplom. Die deutsche Kultur ist anders als die polnische, die Menschen sind distanzierter, die Beziehungen sind formeller. Man spricht nicht über alles, zum Beispiel nicht über Politik – selbst engste Freunde fragen einen nicht, welche politischen Ansichten man hat. In den Beziehungen gibt es viel weniger Emotionen, sowohl die guten als auch die schlechten. In Polen ist es leichter, enge Freundschaft aufzubauen, aber man bekommt auch leichter eins in die Fresse.

Wie hat sich Deutschland nach 2015 verändert?

Wenn du am Berliner Hermannplatz aus der U-Bahn steigst, hast du das Gefühl, du wärst mitten in einer arabischsprachigen Metropole – vor drei Jahren dominierten dort noch polnische Obdachlose und skandinavische Hipster. Aber wenn du an die Mecklenburgische Seenplatte fährst, hat sich dort nichts verändert. Die Dörfer sind dort immer noch wie ausgestorben, das einzig Neue sind möglicherweise die antiislamischen Plakate der AfD, die eine gewisse Konsternation hervorrufen, schließlich findet man dort kaum einen Muslim. Wenn sich etwas entscheidend verändert hat, dann die Freiheit, Inhalte zu äußern, die noch vor drei Jahren tabu gewesen wären. Das ist auch für die Deutschen etwas Neues, dass man die Verbrechen des Zweiten Weltkriegs leugnen darf, dass man Muslimen das Recht abstreitet, sich als Deutsche zu bezeichnen, oder dass man einen Juden überfällt und ihn zwingt, seine Kippa abzunehmen. Auch in der U-Bahn beschweren sich die Menschen immer lauter über die stinkenden polnischen Obdachlosen oder beschimpfen andere als arabische Terroristen. Dieser offene Kanal, in dem man seine eigenen Frustrationen und Ängste in der Sprache des Hasses ausdrücken darf, ist, glaube ich, die Veränderung, der wir mehr Aufmerksamkeit schenken sollten, als den wachsenden Flüchtlingszahlen.
 

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