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Deutsche Filmwoche 2021

Es ist die polenweit größte Filmreihe, die das neueste deutsche Kino und seine Genres sowie unterschiedliche Themen präsentiert. Die Vorführungen wurden diesmal ins Netz verlegt. Veranstalter der Filmwoche, d.h. das Goethe-Institut in Warschau und Krakau, das Nürnberger Haus in Krakau und das Deutsche Generalkonsulat in Wrocław, laden alle zu Videointerviews mit den Schöpfern der gezeigten Filme ein. Dabei soll die Atmosphäre traditioneller Treffen mit dem Publikum unbeschadet bleiben.
Weitere Informationen und Kalender der Vorführungen


„Undine”, Reg. Christian Petzold

„Undine“ von Christian Petzold

Mit der Hauptdarstellerin Paula Beer spricht Anna Tatarska

Paula Beer erhielt bereits im Alter von vierzehn Jahren die Hauptrolle im Spielfilm „Poll“ (2010) von Chris Kraus. Im Jahr 2012 spielte sie die Nebenrolle der Prinzessin Sophie von Bayern in Peter Sehrs „Ludwig II.“ Für ihre Leistung in Andreas Prochaskas Film „Das finstere Tal“ wurde sie für den Österreichischen Filmpreis nominiert. Im selben Jahr übernahm Paula Beer die Rolle von Alex im Film „Vier Könige“, der im Rahmen der Deutschen Filmwoche gezeigt wurde. Zwei Jahre später spielte sie die Hauptrolle in François Ozons „Frantz“, für die sie den Marcello-Mastroianni-Preis als beste Nachwuchsdarstellerin und Nominierungen für die französischen Filmpreise César und Prix Lumières sowie den Europäischen Filmpreis als beste Schauspielerin erhielt. „Undine“ ist der zweite Film, der in Zusammenarbeit mit Christian Petzold und Franz Rogowski entstanden ist. Beer erhielt auf der 70. Berlinale den Silbernen Bären für die beste Darstellerin und den Europäischen Filmpreis für ihre Leistung in der Titelrolle.


„Berlin Alexanderplatz“, Reg. Burhan Qurbani

„Berlin Alexanderplatz“ von Burhan Qurbani

Mit Burhan Qurbani spricht Ewa Fiuk

Burhan Qurbani wurde 1980 in Erkelenz geboren. Seine Eltern sind 1979 aus Afghanistan nach Deutschland ausgewandert. Nach dem Abitur im Jahr 2000 sammelte er Erfahrungen als Regieassistent an einem Theater in Stuttgart. Seit 2002 studierte er Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Für seinen Kurzfilm „Illusion“ erhielt er 2008 den Preis der Deutschen Filmkritik. Sein erster Spielfilm „Shahada“ wurde im Wettbewerb der 60. Berlinale gezeigt. 2015 erhielt er den Deutschen Filmpreis für sein Drehbuch zu „Wir sind jung, wir sind stark“. Burhan Qurbani lebt in Berlin, Stuttgart und Helsinki. Er ist auch Sänger in der Rockband Pretty Used.


„Mein Ende. Dein Anfang“, Reg. Mariko Minoguchi

Filmstill. „Mein Ende. Dein Anfang“, Reg. Mariko Minoguchi

Mit Mariko Minoguchi spricht Ewa Fiuk

Mariko Minoguchi wurde 1988 in München in einer deutsch-japanischen Familie geboren. Ihren ersten Kurzfilm drehte sie im Alter von 18 Jahren. Sie ist Autodidaktin und hat ihr Handwerk durch das Drehen weiterer Kurzfilme gelernt. Bis 2015 arbeitete sie bei der Filmproduktionsgesellschaft Trimaphilm, wo sie u.a. Eva Trobischs preisgekrönten Kurzfilm „Wie du küsst“ produzierte (2012). Ihr erster Spielfilm „Mein Ende. Dein Anfang“ wurde 2019 auf dem Filmfest München uraufgeführt. Im selben Jahr gewann sie den Publikumspreis bei den Biberacher Filmfestspielen.


„Gipsy Queen“, Reg. Hüseyin Tabak

Filmstill. „Gipsy Queen“ Reg. Hüseyin Tabak

Mit Hüseyin Tabak spricht Ewa Fiuk

Hüseyin Tabak stammt aus einer Familie kurdischer Einwanderer aus der Türkei. Im Alter von 22 Jahren begann er auf Filmsets als Produktionsleiter und Regieassistent zu arbeiten. Gleichzeitig drehte er selbst mehrere Kurzfilme und wurde 2006 für die Studienfächer Regie und Drehbuch an der Filmakademie Wien aufgenommen. Zu seinen Werken gehören Filme wie: „Kick Off“ (2010), „Deine Schönheit ist nichts wert“ (2012), für den er den Österreichischen Filmpreis (Regie, Drehbuch, bester Film) erhielt, „Das Pferd auf dem Balkon“ (2012), „Die Legende vom hässlichen König“ (2017), ausgezeichnet als Bester Dokumentarfilm auf den Hofer Filmtagen, und „Gipsy Queen“ (2019).


„Kryptonim Curveball“, Reg. Johannes Naber

Kadr z filmu „Kryptonim Curveball“, reż. Johannes Naber

Mit Johannes Naber spricht Ewa Fiuk

Johannes Naber wurde 1971 in Baden-Baden geboren. Von 1991 bis 1993 studierte er Philosophie und Indische Philologie an der Freien Universität Berlin und anschließend Film- und Medienwissenschaften an der Filmakademie Baden-Württemberg. Im Jahr 1999 schloss er sein Studium der Dokumentarfilmregie mit einem Diplom ab. 2009, für sein Drehbuch zu „Nordwand“ gewann er den Preis der deutschen Filmkritik, und sein Regiedebüt „Der Albaner“ wurde mit dem Max Ophüls Preis ausgezeichnet. Im Jahr 2014 drehte er „Zeit der Kannibalen“, der im Rahmen der Deutschen Filmwoche gezeigt wurde.


Informationen zu den Interviewerinnen

Anna Tatarska – Film- und Kulturjournalistin. Sie liebt die Kunst des Interviews und zu ihren besten Erinnerungen gehören Gespräche mit Tilda Swinton, Pedro Almodovar, Meryl Streep und Brad Pitt. Aus ihren Berichten erfahren Sie, wofür es sich in Kino zu gehen lohnt und was auf internationalen Filmfestivals wie Sundance, Festival de Cannes und Biennale di Venezia los ist. Ihre Texte erscheinen in der „Gazeta Wyborcza“ und in den Zeitschriften: „Vogue“, „Pani“, „Newsweek“ sowie im Internetportal Onet. Seit Jahren moderiert sie Tagungen, Diskussionsrunden und ist als Jurymitglied bei verschiedenen kulturellen Veranstaltungen tätig. Sie ist Absolventin der Filmwissenschaften an der Universität Lodz und studierte außerdem Kulturwissenschaft an der Universität Warschau. Privat Kaffeetrinkerin, Liebhaberin der fleischlosen Küche und des Reisens, Tierfreundin, die an Gleichheit und Respekt für die Welt um uns herum glaubt.

Dr. Ewa Fiuk – absolvierte das Studium der Filmwissenschaft am Institut für Audiovisuelle Kunst der Jagiellonen-Universität. Ab 2019 arbeitet sie als Assistenzprofessorin am Institut für Kunst der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Ideengeberin, Organisatorin und Kuratorin der Filmschau „Obrazy historii“ („Bilder der Geschichte“), die in 2007-2015 ausgewählte deutsche Filme über wichtige Ereignisse der deutschen und europäischen Geschichte präsentierte. Sie kooperiert mit verschiedenen Institutionen, die Kultur und Filmkunst fördern, wie dem Nürnberger Haus in Krakau, dem Goethe-Institut in Warschau, dem Willy Brandt Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Breslau. Mitgliederin der Polnischen Gesellschaft für Film- und Medienwissenschaft, des European Network for Cinema and Media Studies und der Polnisch-Deutschen Gesellschaft in Krakau.
 

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