Das Kabinett

Grafik „Das Kabinett“ Illustration: Hanna Cieślak

„Das Cabinet des Dr. Caligari“ aus dem Jahr 1919 ist eines der wichtigsten Werke der Filmgeschichte – er gilt heute als das Werk, das den Film als Kunstform etablierte und einen neuen Filmstil international bekannt machte: den Expressionismus.
Zum hundertjährigen Jubiläum des Films „Das Cabinet des Dr. Caligari“ präsentiert das Goethe-Institut eine Multimedia-Installation mit dem ersten in Polen entstandenen volumetrischen Film, der es den Zuschauern erlaubt, in den dreidimensionalen Raum des Films einzutauchen, frei der Handlung zu folgen und Auge in Auge den Protagonisten zu begegnen, die nicht computergeneriert sind, sondern von Schauspielern mithilfe der Methode des 3D Human Body Reconstruction zum Leben erweckt wurden.

Sen Cezara – W gabinecie Doktora Caligari © ARTE

360° VR-Film
Der Traum des Cesare – Im Cabinet des Dr. Caligari

Mit ZDF/ARTE wurde eine mobile 360°/VR-Version Der Traum des Cesare – Im Cabinet des Dr. Caligari entwickelt, die in der ARTE-Mediathek in vier Sprachfassungen abrufbar ist.

Aktuell

Berlin
Du musst Caligari werden! — Das virtuelle Kabinett

Hundert Jahre nach der Premiere von Das Cabinet des Dr. Caligari wird dem expressionistischen Meisterwerk eine Ausstellung in der Deutschen Kinemathek in Berlin gewidmet.
Neben der restaurierten Originalversion des Stummfilms sind der vom Goethe-Institut Warschau produzierte volumetrische VR-Film Der Traum des Cesare und ein virtueller Rundgang durch die Filmsets Highlights der Ausstellung.
Ausstellungsort:
Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Straße 2, Berlin

Virtuelle Führung durch die Ausstellung

Mit Kristina Jaspers, Ausstellungskutatorin
Kamera und Schnitt: Georg Simbeni 
© Deutsche Kinemathek 

Bildergalerie von der Ausstellungseröffnung:

  • Ausstellungseröffnung, 12.02.2020, Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen, Berlin © Deutsche Kinemathek, Foto: Marian Stefanowski

    Ausstellungseröffnung, 12.02.2020, Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen, Berlin

  • Ausstellungseröffnung, 12.02.2020, Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen, Berlin © Deutsche Kinemathek, Foto: Marian Stefanowski

    Ausstellungseröffnung, 12.02.2020, Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen, Berlin

  • Ausstellungseröffnung, 12.02.2020, Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen, Berlin © Deutsche Kinemathek, Foto: Marian Stefanowski

    Ausstellungseröffnung, 12.02.2020, Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen, Berlin
    von links: Nicolas de Leval Jezierski, Senior Art Director UFA X; Fabian Mrongowius, Creative Producer UFA X; Peter Mänz, Leitung Sammlungen & Ausstellungen Deutsche Kinemathek; Christoph Bartmann, Institutsleiter, Goethe-Institut Warschau; Kristina Jaspers, Kuratorin Deutsche Kinemathek; Johannes Ebert, Generalsekretär Goethe-Institut; Renata Prokurat, Projekt-Management Goethe-Institut Warschau; Krzysztof Stanislawski, Kurator; Dr. Rainer Rother, Künstlerischer Direktor, Deutsche Kinemathek

  • Ausstellungseröffnung, 12.02.2020, Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen, Berlin © Deutsche Kinemathek, Foto: Marian Stefanowski

    Ausstellungseröffnung, 12.02.2020, Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen, Berlin

  • Ausstellungseröffnung, 12.02.2020, Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen, Berlin © Deutsche Kinemathek, Foto: Marian Stefanowski

    Ausstellungseröffnung, 12.02.2020, Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen, Berlin




Der Pavillon „Das Kabinett“

Eine der zentralen Stellen, an welcher sich die Handlung des Films Das Cabinet des Dr. Caligari abspielt, ist der Wohnwagen, in dem Caligari die Kiste mit dem schlafenden Cesare platzierte. Dort verbringt er die meiste Zeit. Dort schläft er, dort wird er gefüttert, dort besuchen ihn Polizisten und Ärzte, die das Geheimnis des Somnambulen ergründen möchten. Diesen Wagen verlässt er zu seinen nächtlichen Eskapaden und zu den auf dem Jahrmarkt stattfindenden Shows, bei welchen die Kiste senkrecht aufgestellt wird, damit die Zuschauer sein Erwachen auf Caligaris Geheiß besser beobachten können. Es ist also selbstverständlich, dass die Bühnenbildautoren, vor allem aber Hermann Warm dem Äußeren und Inneren des Wagens, als den wichtigsten dramaturgischen Mittelpunkten des Films gewidmet haben.

Auf der Basis der in den Sammlungen der Deutschen Kinemathek erhaltenen Bildentwürfe und Skizzen entstand das Konzept, einen modernen Wohnwagen Caligaris in Ausstellungsversion aufzubauen, wo Geräte untergebracht werden können, die es ermöglichen, den volumetrischen Film Der Traum des Cesare in ultramoderner Form und die multimediale Figur des selbstverständlich in einer Kisten schlummernden Cesare zu sehen. Es ist ein Ehrerweis für das vor 100 Jahren entstandene Meisterwerk von Robert Wiene.    

Genauso wie der Filmregisseur und -produzent 1919 die Anfertigung des Bühnenbilds herausragenden visuellen Künstlern der damaligen Zeit anvertrauten, wandten wir uns 100 Jahre später an Gegenwartskünstler mit der Bitte, Wände eines leichten Ausstellungspavillons zu entwerfen, da wir uns für diese Form der Installation, anstatt eines Wagens, entschieden. Die malerische Seite übernahm der polnische Neoexpressionist,  Zdzisław Nitka, Professor an der Akademie für Schöne Künste in Wrocław, der sich seit 30 Jahren für den deutschen Expressionismus in der Malerei und im Film begeistert. So entstand ein aus 6 in verschiedenen Techniken (Gouache, Pastellfarben und Bleistiftzeichnungen) auf Karton gemalten und gezeichneten Bildern bestehender Zyklus, dessen Inspiration der Film und die Entwürfe Warms darstellten. Die Bilder wurden im Nachhinein gescannt, vergrößert und - um die Wände des Pavillons zu füllen - auf spezielles synthetisches Gewebe gedruckt.

Autor der multimedialen Figur von Cesare ist der Bildhauer Sylwester Ambroziak, Absolvent der Warschauer Akademie für Schöne Künste, der seit Beginn seiner Künstlerlaufbahn auf Kanons des Expressionismus und der afrikanischen Skulptur zurückgriff. In den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts ordneten ihn die Kunstkritiker in die Strömung der Neuen Expression, also der polnischen Abwandlung des Neoexpressionismus ein. Erwähnenswert ist, dass Sylwester Ambroziak auch Autor experimenteller Animationen ist.

So haben polnische Gegenwartskünstler dem Meisterwerk des deutschen  Films und seinen Schöpfern: den Filmemachern, Schauspielern und Malern ihre Ehre erwiesen. Es ist ein Beweis für den universellen und überzeitlichen Charakter des Expressionismus als Sprache und Poetik der künstlerischen Aussage. 
 
Autor des künstlerischen Entwurfs der Innenwände des Pavillons: Zdzisław Nitka
Autor der multimedialen Figur des Cesare: Sylwester Ambroziak
Konzept und Entwurf des Pavillons: Krzysztof Stanisławski
Koordination und Produktion: Renata Prokurat, Goethe-Institut
 

„Das Kabinett” - Multimedia-Installation 2019

  • Installation <i>Das Kabinett</i> Fot. Adam Burakowski

  • Installation <i>Das Kabinett</i> Fot. Adam Burakowski

  • Installation <i>Das Kabinett</i> Fot. Adam Burakowski

  • Installation <i>Das Kabinett</i> Fot. Adam Burakowski

  • Installation <i>Das Kabinett</i> Fot. Adam Burakowski

Die mobile künstlerisch-filmische Installation „Das Kabinett“, die vom Goethe-Institut zur Feier des Jubiläums der Weimarer Republik und des Films „Das Cabinet des Dr. Caligari“ in Auftrag gegeben wurde, bietet den Besuchern nicht nur eine Gelegenheit, sich den Originalfilm aus dem Jahr 1919 anzusehen und etwas über den Kontext seiner Entstehung zu erfahren, sondern auch die Atmosphäre des Films – dank des volumetrischen Aufnahmeverfahrens – unmittelbar zu erleben.

„Das Cabinet des Dr. Caligari“ ist nicht nur einer der bedeutendsten deutschen Filme aus der Zeit der Weimarer Republik, sondern auch eines der großen Meisterwerke des Weltkinos. Der unter der Regie von Robert Wiene entstandene Film ist ein expressionistisches Gesamtkunstwerk, in dem sich Film und bildende Kunst – Malerei, Grafik und Szenografie – zu einer perfekten Einheit verbinden.

Das Szenenbild, das speziell für diesen Film in einem Atelier in Berlin-Weißensee erstellt wurde, war nicht nur ein filmischer Hintergrund, sondern etwas, das wir heute als eine künstlerische Installation bezeichnen würden. An diese Tatsache erinnert die aus drei Schiffscontainern bestehende künstlerisch-filmische Installation „Das Kabinett“.

Im ersten Container, dessen Wände von den beiden polnischen Neo-Expressionisten Zdzisław Nitka und Eugeniusz Minciel gestaltet wurden, können sich die Besucher eine Multimedia-Präsentation ansehen, die einzigartiges Archivmaterial aus den Beständen der Deutschen Kinemathek enthält und den Entstehungskontext des Films näher erläutert. Die beiden anderen Container beherbergen eine Galerie mit Gemälden und Plakaten sowie einen Vorführraum, in dem mehrere Male am Tag die restaurierte Fassung des Films „Das Cabinet des Dr. Caligari“ zu sehen sein wird. Den Mittelpunkt der Installation bildet der volumetrische Virtual-Reality-Film „Der Traum des Cesare“ mit Arkadiusz Jakubik und Jakub Gierszał in den Hauptrollen.

Präsentationen von der Installation Das Kabinett in Polen


Kurator: Krzysztof Stanisławski
Organisator: Goethe-Institut Warschau
Projektkoordination: Renata Prokurat, Goethe-Institut Warschau
Volumetrischer Film: Fabian Mrongowius, Volucap Studio UFA X Babelsberg
Regie des volumetrischen Films „Der Traum des Cesare”: Sebastian Mattukat
Bühnenbild: Zbigniew Nitka, Eugeniusz Minciel, Sylwester Ambroziak, Paweł Paciorek
Partner: Nowy Teatr, Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen w Berlinie, F.W. Murnau Stiftung
Produktion: MODULO Sp. z o.o. Zbigniew Łowżył
Architekt: Adam Wierciński
Vorführung des Films „Das Cabinet des Dr. Caligari“ dank der freundlichen Unterstützung von: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden

Der volumetrische Film „Der Traum des Cesare”

„Der Traum des Cesare“ ist die erste Adaption eines Stummfilms, bei der das volumetrische Aufnahmeverfahren zum Einsatz kam. Die Besucher haben die Gelegenheit, ein vor hundert Jahren entstandenes Meisterwerk der Filmgeschichte in Form einer virtuellen Installation neu zu erleben.

Der Film ist eine Neuinterpretation des deutschen Filmklassikers „Das Cabinet des Dr. Caligari“ von Robert Wiene, dessen Hauptfigur der Somnambule Cesare ist. Die Besucher begleiten ihn und Doktor Caligari bei ihrem düsteren Katz-und-Maus-Spiel zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Freiheit und Kontrolle.

Die volumetrische Aufnahmetechnik ermöglicht es dem Zuschauer, in den dreidimensionalen Raum des Films einzutauchen, frei der Handlung zu folgen und Auge in Auge den Protagonisten zu begegnen, die nicht computergeneriert sind, sondern von Schauspielern mithilfe der Methode des 3D Human Body Reconstruction zum Leben erweckt wurden.

Mit Arkadiusz Jakubik und Jakub Gierszał.

Kuratoren: Krzysztof Stanisławski, Fabian Mrongowius
Regie: Sebastian Mattukat
Drehbuch: Floris Asche 
Bühnenbild & Artdirektion: Nicolas de Leval Jezierski
Inhaltlicher Berater: Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Produktion: Volucap Studio UFA X Babelsberg


„Das Cabinet des Dr. Caligari” 1919

Filmstill aus „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (Zuschnitt)
Filmstill aus „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (Zuschnitt) | © Deutsche Kinemathek

„Das Cabinet des Dr. Caligari“ ist nicht nur der erste expressionistische Film und ein Meisterwerk der Filmgeschichte, sondern auch ein bahnbrechendes Werk, das die Szenografie als künstlerisches Ausdrucksmittel etablierte.

Der 1919 entstandene Film wurde 1920 in Berlin uraufgeführt. Die Zeit nach den dramatischen Ereignissen des Ersten Weltkriegs war in Deutschland eine Phase sozialer und politischer Spannungen. Mit der Gründung der Weimarer Republik sollten eigentlich Ordnung und parlamentarische Demokratie Einzug halten, doch die gesellschaftliche Stimmung war von einem Gefühl der Unsicherheit und der Angst vor einem weiteren Krieg geprägt. Diese Atmosphäre spiegelt sich auf verblüffende Weise in Robert Wienes Film „Das Cabinet des Dr. Caligari“ wider. Die Handlung des Films, die um die Motive Mord und Hypnose kreist, zeigt die lichten und dunklen Seiten der menschlichen Seele und die gesellschaftliche Degeneration. Caligari ist sowohl Doktor als auch Scharlatan, sowohl Wissenschaftler als auch Wahnsinniger. Gleichzeitig zeigt der Film eine Gesellschaft, die aus gebrochenen, verstörten Individuen besteht, die unfähig sind, sich in einer düsteren Wirklichkeit zurechtfinden. Verbrechen und Leidenschaften, Traum und Wirklichkeit verflechten sich miteinander und verstärken das Gefühl der Bedrohung. Der Film wirkt wie ein Rätsel auf mehreren Ebenen – sowohl sein Inhalt als auch seine Form lösen beim Zuschauer ein Gefühl der Unsicherheit aus.

  • Eine Skizze der Bühnenbauten für „Das Cabinet des Dr. Caligari”, von Hermann Warm © Deutsche Kinemathek

    Eine Skizze der Bühnenbauten für „Das Cabinet des Dr. Caligari”, von Hermann Warm

  • Eine Skizze der Bühnenbauten für „Das Cabinet des Dr. Caligari”, von Hermann Warm © Deutsche Kinemathek

    Eine Skizze der Bühnenbauten für „Das Cabinet des Dr. Caligari”, von Hermann Warm

  • Eine Skizze der Bühnenbauten für „Das Cabinet des Dr. Caligari”, von Hermann Warm © Deutsche Kinemathek

    Eine Skizze der Bühnenbauten für „Das Cabinet des Dr. Caligari”, von Hermann Warm

  • Eine Skizze der Bühnenbauten für „Das Cabinet des Dr. Caligari”, von Hermann Warm © Deutsche Kinemathek

    Eine Skizze der Bühnenbauten für „Das Cabinet des Dr. Caligari”, von Hermann Warm

  • Eine Skizze der Bühnenbauten für „Das Cabinet des Dr. Caligari”, von Hermann Warm © Deutsche Kinemathek

    Eine Skizze der Bühnenbauten für „Das Cabinet des Dr. Caligari”, von Hermann Warm

  • Eine Skizze der Bühnenbauten für „Das Cabinet des Dr. Caligari”, von Hermann Warm © Deutsche Kinemathek

    Eine Skizze der Bühnenbauten für „Das Cabinet des Dr. Caligari”, von Hermann Warm

  • Eine Skizze der Bühnenbauten für „Das Cabinet des Dr. Caligari”, von Hermann Warm © Deutsche Kinemathek

    Eine Skizze der Bühnenbauten für „Das Cabinet des Dr. Caligari”, von Hermann Warm

  • Eine Skizze der Bühnenbauten für „Das Cabinet des Dr. Caligari”, von Hermann Warm © Deutsche Kinemathek

    Eine Skizze der Bühnenbauten für „Das Cabinet des Dr. Caligari”, von Hermann Warm

Der unter der Regie von Robert Wiene entstandene Film ist ein expressionistisches Gesamtkunstwerk. Das Szenenbild wurde von drei Malern der expressionistischen Künstlergruppe „Der Sturm“ entworfen: Hermann Warm, Walter Reimann und Walter Röhrig. Die Kulissen, die in einem Atelier in Berlin-Weißensee entstanden, waren an und für sich bereits eine künstlerische Installation: Die innovative Verwendung von gemalten Schatten, stürzenden Linien und verschlungenen Gängen erlaubte es, eine deformierte Wirklichkeit zu zeigen und eine einzigartige Atmosphäre zu erzeugen.
 

Regie: Robert Wiene
Buch: Carl Mayer, Hans Janowitz
Kamera: Willy Hameister
Bauten: Hermann Warm, Walter Reimann, Walter Röhrig
Kostüme: Walter Reimann
Grafik: Walter Reimann
 
Darsteller:
Werner Krauß – Dr. Caligari
Conrad Veidt – Cesare
Friedrich Feher – Francis
Lil Dagover – Jane
Hans Heinz von Twardowski – Alan
Rudolf Lettinger – Medizinalrat Olfen
 
Produktion: Decla-Film-Gesellschaft, Berlin
Produktionsleitung: Rudolf Meinert
Drehzeit: Ende Dezember 1919 – Ende Januar 1920
Drehort: Film-Atelier Berlin-Weißensee
Länge: 6 Akte, 72 Min.
Uraufführung: 26.02.1920, Berlin Marmorhaus

Texte über „Das Cabinet des Dr. Caligari“ 1919



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