Zwischen den Literaturen

Zwischen den Literaturen © Goethe-Institut Krakau

Polnische Literaturübersetzerinnen und –Übersetzer erzählen von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren

Die Literaturübersetzerinnen und –Übersetzer stehen nicht mehr im Schatten, sondern sind zu gleichberechtigen Mitautorinnen und –Autoren geworden. Sind wir uns aber dessen bewusst, dass sie die deutschsprachige Literatur schreiben, ihren Kanon und das Bild mitgestalten, Autorinnen und Autoren fördern? Inwieweit wissen wir, dass unsere Lektüre von Kafka, Goethe, Bernhard oder Hesse durch die Stimmen der Übersetzerinnen und Übersetzer geprägt ist? Können wir uns die Präsenz dieser Autoren ohne der bewussten Auswahl, des persönlichen Engagements und Leidenschaft der Übersetzerinnen und Übersetzer vorstellen, die die Rolle der Literaturbotschafterinnen und –Botschafter übernehmen und um die Präsenz ihres Autors/Autorin auf dem polnischen Buchmarkt kämpfen?

In der Gesprächsreihe „Zwischen den Literaturen. Polnische Literaturübersetzerinnen und –Übersetzer erzählen von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren“ möchten wir diese und andere Fragen beantworten und die Literaturübersetzerinnen und –Übersetzer zur Sprache kommen lassen. In diesen Gesprächen wird die Geschichte der deutschsprachigen Schriftstellerinnen und Schriftsteller erzählt, die uns mit der Stimme ihrer Literaturübersetzer und –Übersetzerinnen ansprechen, weiterhin die Geschichte und die Präsenz der deutschsprachigen Literatur in Polen, die es ohne Übersetzungen nicht geben würde.

Mit angesehenen Literaturübersetzerinnen und -Übersetzern sowie Literaturkennerinnen und Kenner sprechen Piotr de Bończa Bukowski und Paweł Zarychta von der Translationsabteilung des Germanistischen Instituts an der Jagiellonen Universität.

Das Projekt wird vom Goethe-Institut Krakau und von der Translationsabteilung des Germanistischen Instituts an der Jagiellonen Universität organisiert.