Diskussion Zwischen den Literaturen – zu Gast: Sława Lisiecka

Zwischen den Literaturen © Goethe-Institut Krakau

Do, 21.03.2019

Goethe-Institut Krakau

Rynek Główny 20
Krakau

Polnische Literaturübersetzerinnen und –Übersetzer erzählen von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren

In der Gesprächsreihe „Zwischen den Literaturen. Polnische Literaturübersetzerinnen und –Übersetzer erzählen von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren“ wird die Geschichte der deutschsprachigen Schriftstellerinnen und Schriftsteller erzählt, die uns mit der Stimme ihrer Literaturübersetzer und –Übersetzerinnen ansprechen, weiterhin die Geschichte und die Präsenz der deutschsprachigen Literatur in Polen, die es ohne Übersetzungen nicht geben würde.

Der nächste Gast in dieser Reihe ist Sława Lisiecka, die seit 40 Jahren als freischaffende Übersetzerin für die renommiertesten polnischen Verlage arbeitet. Sie übersetzt sowohl Prosa und populärwissenschaftliche Bücher als auch Dramen und Gedichte alter und moderner deutscher, österreichischer und schweizerischer Autoren u.a. Thomas Bernhard, Hermann Hesse, Uwe Johnson, Joseph Roth, Juli Zeh und Friedrich Nietzsche (zusammen mit ihrem Mann, Zdzisław Jaskuła); Gedichte von Günter Grass, Hans Magnus Enzensberger, Ingeborg Bachmann, sowie Dramen von Elfriede Jelinek und Georg Tabori.

Für ihre übersetzerische Tätigkeit wurde sie mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Übersetzerpreis des Deutschen Polen-Instituts und der Robert Bosch Stiftung, mit dem Preis der österreichischen Regierung, mit dem Preis der polnischen Monatsschrift Literatura na świecie, mit dem Preis der NRW-Stiftung. Im Jahr 2007 wurde ihr vom Staatspräsidenten für ihre bedeutenden Verdienste für die Unabhängigkeit Polens (1975-1989), für die kulturellen und oppositionellen Aktivitäten zugunsten demokratischer Verwandlungen und für die jetzige berufliche Tätigkeit das Offizierskreuz des Ordens Polonia Restituta verliehen. 2011 wurde sie mit dem Preis der Stadt Lodz und 2018 mit dem Literaturpreis der Stadt Gdynia geehrt.

Das Gespräch wird von Piotr de Bończa Bukowski und Paweł Zarychta von der Translationsabteilung des Germanistischen Instituts an der Jagiellonen Universität moderiert.

Das Projekt wird vom Goethe-Institut Krakau und von der Translationsabteilung des Germanistischen Instituts an der Jagiellonen Universität organisiert.

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