Konzert Johannes Kreidler – „Beginninglessness / Anfanglosigkeit“

Foto © Johannes Kreidler

26.09.2015; ca. 0:30-5:00 Uhr

Goethe-Institut Warschau

ul. Chmielna 13A
Zugang ul. Chmielna 11
00-021 Warszawa

im Rahmen des 58. Internationalen Festivals fur Zeitgenössische Musik Warschauer Herbst

Beginninglessness / Anfanglosigkeit: Eine Serie von Performances mit elektronischen Klängen und Video, die dem Prinzip des "erweiterten Musikbegriffs" folgen. Konzepte, präpariertes Hören durch Worte und Bilder, Vorträge und Videoexkurse bilden einen Stil, der Verbindungen herstellt zwischen Musik und anderen Themen: Beispielsweise gesellschaftliche Schönheit, gesellschaftliche Differenzierung, Medienpräsenz, Ästhetische Effekte von Terrorismus, Abstraktionsvorgänge der Wahrnehmung. (Johannes Kreidler)
 

Programm:

  • Introduction to the sociology of music (2010)
  • Weight Levels (2014)
  • "is Tulip of which I am speaking and which I replace in speaking (2013)
  • Kinect Studies (2011–2013)
  • Split Screen Studies (2012)
  • Shutters (2015)
  • Scanner Studies (2012)
  • Compression Sound Art (2009)
  • Piano Photo Piece (2015)
  • Mask Piece (2014)
  • Love Piece (2014)
  • Stockhausen Talk (2013)
  • und Uraufführungen neuer Werke (2015)


Johannes Kreidler (1980) studierte von 2000 bis 2006 an der Musikhochschule Freiburg und am Conservatorium Den Haag Komposition, Elektronische Musik und Musiktheorie, u.a. bei Mathias Spahlinger und Orm Finnendahl. Seit 2006 unterrichtet er als Lehrbeauftragter Komposition, Musiktheorie, Gehörbildung und Elektronische Musik an verschiedenen Musikhochschulen. 2008 erregte er größeres Aufsehen durch eine Kunstaktion, bei der er für die Anmeldung eines 33sekündigen elektronischen Stückes mit 70.200 Fremdanteilen bei der GEMA mit 70.200 Formularen in einem Laster vorfuhr. 2012 erhielt er den Kranichsteiner Musikpreis.Seit 2006 hat Kreidler Lehraufträge für Musiktheorie, Gehörbildung, Komposition und Elektronische Musik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, der Musikhochschule Detmold, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Aufführungen auf Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen (2012, 2014 und 2015), den Wittener Tagen für Neue Kammermusik (2013), den Darmstädter Ferienkursen (2010, 2012 und 2014), Ultraschall Berlin (2013), dem Ultima Festival Oslo (2010+2014), Musica Strasbourg (2010), der Gaudeamus Music Week (2010) und dem Huddersfield Contemporary Music Festival (2010+2011).

Im Wolke-Verlag sind die Bücher erschienen Loadbang. Programming Electronic Music in Puredata (2009) und Musik mit Musik – Texte 2005-2011 (2012).


Werkauswahl:

Musik für Klavier (1997), Baum und Landschaft für Viola und Gitarre (2000), Stücke für Viola, Cello, Kontrabass, Posaune, Klavier (2001), vier vielleicht, Video-Installation (2003), Klavierstück 3 für für Klavier und Live-Elektronik (2004), Farben: auf der Nadelspitze für kleine Trommel und Cello (2005), RAM microsystems für joystick und computer (2005), untitled performance #1 für keyboard und computer (2006), I am sitting in Kreuzberg / Performance für MIDI-Keyboard und Video (2007), 3300 Klänge für 12 Instrumentalisten (2007), Dekonfabulation für Akkordeon, Schlagzeug, Sprecherin und Zuspielung (2007/08), in hype intervals für Geige, Klarinette / Bassklarinette, Schlagzeug, Klavier und Zuspielung (2008), Kantate.No future now:1. Hard / Lichtenstein / 2.: gekürzt / 3. Ehe und Arie / 4. selbst /ganzer Film / Kreidler (ePlayer) / Club / Dr. Meissner / 5. Barock, Choral / Singspiel. für großes Ensemble und Sampler (2008), Charts Music Musikstück mit Visualisierung (2009), Feeds. Hören TV, Musiktheater (2009–10), Arbeitsmarktplatz Esslingen – Musik für alle, Vermittlung vermittelt. Tragödie des Hörens, erste Roboterdemonstration, Happening mit Kindern, Jugendlichen, 5 Sängern und Robotern (2010), kinect studies, filmy wideo (2011), Fünf konzeptuelle Stücke, wideo (2012), Shutter Piece für 8 Instrumente, Audio- und Videozuspielung (2012–13), Rich Harmonies, Videoinstallation / Performance (2013), Irmat Studies, Performance für Sensortisch (2013), Audioguide, Musiktheater (2013–14), 22 music pieces for video (2014), Minusbolero für Orchester (2010–14), TT1 für Orchester und Elektronik (2014–15).
 

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