Tanz Triadisches Ballett

Balet © Karolina Osietkzi

Sa, 11.06.2016

Goethe-Institut Pop Up Pavillon

Plac Nowy Targ
Breslau

Tanzprojekt mit Kindern

Die Zahl Drei spielt eine besondere Rolle im Triadischen Ballett von Oskar Schlemmer, einem Maler, Bildhauer und Bühnenbildner, der u.a. am Bauhaus in Weimar tätig war. Das Ballett besteht aus drei Protagonisten (einer Tänzerin und zwei Schauspielern). Es gibt drei Grundformen (Kreis, Quadrat, Dreieck), drei Grundfarben (Rot, Blau, Gelb) und drei Raumdimensionen (Höhe, Tiefe, Breite). Auch die ersten Aufführungen des Triadischen Balletts ab dem Jahr 1921 bestanden aus drei Teilen: einem „heiter-burlesquen“, einem „festlich-getragenen“ und einem „mystisch-phantastischen“.

Das Triadische Ballett ist der Ausgangspunkt für ein Projekt mit Kindern, das von der Deutschen Bildungsgesellschaft in Oppeln und Künstlern von der Abteilung für Tanztheater in Bytom organisiert wird. Rund um den Goethe-Institut Pop Up Pavillon erleben wir die Neuinterpretation eines Meisterwerks der Klassischen Moderne, bei dem die Bewegungen der Tänzer mechanisch wirken und an Roboter erinnern. Geleitet wird das Projekt von Karolina Osietzki, Kulturmanagerin des Instituts für Auslandsbeziehungen. Es entstand in Zusammenarbeit mit der Choreografin Anna Piotrowska, Tomasz Urbański vom Theaters für Tanz und Bewegung Rozbark Bytom, der Kostümbildnerin Beata Wepa des Oppelner Schauspiel- und Puppentheaters sowie den Musikern Dariusz Kownacki und Michał Mackiewicz. Es tanzen Kinder der Tanzgruppe „Przecinek“ aus Brożec sowie Tänzer des Theaters Rozbark.  

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