Filmreihe Maifilme

How to cook your life

19.,24. und 27.05.2016, 19:00 Uhr

Goethe-Institut Warschau

ul. Chmielna 13A
Zugang ul. Chmielna 11
00-021 Warszawa

Veranstaltung im Rahmen von „Wir feiern“ – 25 Jahre gute Nachbarschaft

Rund 75 Prozent der Einwohner leben in den Städten. Welche Strategien und Verhaltensweisen sind auszuwählen, um im  Einklang mit der Stadt uns sich selber  zu bleiben? Die Architekten gestlaten den nachhaltigen urbanen Raum mit. Die Einwohner engagieren sich in umwelt- und sozialfreundliche Aktionen und Initiataiven im städtischen Umfeld. Die individuell gefällten Entscheidungen für einen bestimmten Stil im Leben prägen seine Qualität.
 
19.05.2016, 19.00
Eine Frage des Gewissens. Ingenhoven und grüne Architektur

Dokumentarfilm
Regie Britte Nagel, Frank Henschke, Deutschland  2015,  52 Min.
 
Der deutsche Architekt Christoph Ingenhoven hat grüne Architektur entworfen, als kaum jemand den Begriff Nachhaltigkeit kannte. Er gilt als der Erfinder des ersten Öko-Hochhauses. Neben Ingenhoven erzählen deutsche, französische und österreichische Architekturstudenten, wie sie sich das Bauen der Zukunft vorstellen. Wie sieht grüne Architektur in Zeiten von Klimawandel und Ressourcenknappheit aus?
 
Mehr über Christoph Ingenhoven

Nach der Vorführung ein Kommentar von Prof. Marek Budzyński, Architekt und Stadtplaner, Professor am Warschauer Polytechnikum, Autor u.a. der Wohnsiedlung Ursynów Nord, der Universitätsbibliothek und des Obersten Gerichts in Warschau, des Universitätscampus in Białystok. 
 
24.05.2016, 19.00
Città del Cavolo - Gemeinschaftsgärten in Mailand und Berlin

Dokumentarfilm
Regie Paola Longo und Salvatore Laforgia, Produktion MiBe Projekt mit  Salvatore Laforgia, Guido Larcher, Inge Pett,  Italien-Deutschland 2015, 60 Min.
 
In Berlin und Mailand hat das Filmteam Gemeinschaftsgärten aufgesucht und dort ist es auf engagierte Bürger und Politiker gestoßen, die sich nicht nur ärgern, sondern etwas unternehmen möchten. Es sind Menschen, die das Grau durch Grün beleben und Brachen für die Stadtgesellschaft zurückgewinnen wollen. Dort, wo vor betonierten Skylines Kohl, Tomaten und Radieschen gedeihen, wächst noch mehr. Hier wächst Gemeinschaft. Die Gärten fungieren als ein „soziales Labor“, funktionieren nach dem ebenso simplen wie überzeugenden Prinzip „Do it youself – do it together“.

Nach der Vorführung Gespräch mit den Autoren Paola Longo und Salvatore Laforgia. Moderation Maciej Łepkowski, Kulturvermittler, Philosoph, Musiker, Gründer von Gemeinschaftsgärten.

 
27.05.2016, 19.00
Wie man sein Leben kocht

How to Cook Your Life, Dokumentarfilm
Regie Doris Dörrie, Deutschland 2007, 100 min.
 
Ein heiterer Dokumentarfilm, der von der Kunst des Kochens erzählt - und von der Kunst, sein Leben zu kochen, ohne dass man es anbrennen lässt, versalzt oder verkocht. Doris Dörrie und der kochende Zen-Priester Edward Brown zeigen, dass Essen mehr ist als bloße Nahrungsaufnahme und Kochen ein Fest der Sinne sowie ein Akt der Liebe und Großzügigkeit ist. Im Sommer 2006 reiste Doris Dörrie in das Buddhistische Zentrum Scheibbs nach Österreich, dann weiter nach Kalifornien in das Tassajara Zen Mountain Center und in das San Francisco Zen Center.

Nach der Vorführung ein Kommentar von Prof. Harald Lemke, Philosoph und Kurator,  Dozent am Interdisziplinären Zentrum für Gastrosophie, Universität Salzburg, Leiter der Forschungsstelle „Praktische Philosophie des Essens“, in Kooperation mit dem Forschungsnetzwerk des „Kulinaristik-Forum Rhein-Neckar“.

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