Diskussion Der Mythos Bauhaus 100 Jahre später

Bauhaus Dessau, die Schüler von Gropius, links unten Alfredo Bortoluzzi und Grit Kallin, 1928 Quelle: Wikimedia Commons, Autor: LCSkanderbegh; CC BY-SA 3.0

Do, 21.05.2020

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Bauhaus Dessau, die Schüler von Gropius, links unten Alfredo Bortoluzzi und Grit Kallin, 1928

Mit: Ryszard Nakonieczny, Agata Szydłowska, Anna Cymer

Das historische Bauhaus existierte nur 14 Jahre - und trotzdem gilt als die einflussreichste und innovativste Kunst- und Bildungsstätte für Architektur, Kunst und Gestaltung im 20 Jh.  künstlerische und ausbildende Einrichtung auf dem Gebiet der Architektur, Kunst und des Designs im 20. Jahrhundert. Handwerker und Künstler haben gemeinsam Ideen für die Gesellschaft und für den neuen Menschen entwickelt und eingeführt. Das Werk der Bauhäusler, ihre Projekte und Arbeiten sind ins feste Repertoire des klassischen Modernismus eingegangen - der mit ästhetischen Werten verknüpfte Funktionalismus wurde zu einem überzeitlichen Kanon. Welche Medien, welche Darstellungsformen und welche Inhalte führen heute die Bauhaus-Ideen fort?  Kann das Bauhaus weiterhin, auch im 21. Jahrhundert, eine Inspirations-Bezugsquelle für die Aufgaben und Herausforderungen auf dem Gebiet der Gestaltung darstellen?
 
 
Ryszard Nakonieczny, aus dem Privatarchiv Ryszard Nakonieczny, aus dem Privatarchiv Dr.-Ing. Ryszard Nakonieczny, Architekt, lebt in  Katowice, Absolvent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Gestaltungstheorie und Architekturgeschichte, an der Fakultät für Architektur der Schlesichen Technischnen Hochschule in Gliwice, in den Jahren  2004-2011 Chefredakteur der Quartalzeitschrift  "Archivolta", Mitautor und Herausgeber von Büchern: „Słynne wille Polski“ (Wydawnictwo Foibos, Praha 2013) und „Oblicza modernizmu w architekturze“ (Wydawnictwo Śląsk, Katowice 2013). Er befaßt sich mit der Geschichte der zeitgenössischen Architektur und der Bewahrung des aktuellen kulturellen Erbes. Er ist u.a. Mitglied des Polnischen Architektenverbandes (SARP) und der polnischen Sektion von  DOCOMOMO, sowie Mitbegründer der Stiftung Dom Modernisty und Organisator der 6. Ausgabe von dem Festiwal Ogrodów in Katowice.
 
Agata Szydłowska Agata Szydłowska | Foto © Daniel Zieliński Dr. Agata Szydłowska - Designhistorikerin, Kuratorin, Buchautorin, promovierte im Fach Ethnologie. Sie absolvierte Kunstgeschichte an der Warschauer Universität und die Schule für Sozialwissenschaften am Institut für Philosophie und Soziologie der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Sie arbeitet an der Fakultät für Design der Akademie der Bildenden Künste Warschau. Sie ist u.a. Verfasserin des Buches "Od solidarycy do TypoPolo. Typografia a tożsamości zbiorowe w Polsce po roku 1989" ("Von Solidaryca bis TypoPolo. Typografie und kollektive Identität in Polen nach 1989"; 2018) sowie Kuratorin und Co-Kuratorin mehrerer Designausstellungen. Sie ist Co-Autorin, mit Małgorzata Gurowska und Maciej Siuda der Ausstellung im polnischen Pavillon bei der 22. Triennale di Milano Broken Nature. Design Takes on Human Survival: MYCOsystem. Das Projekt ist der interstellaren Zusammenarbeit im Rahmen des Designs gewidmet.
 
Anna Cymer Anna Cymer | Foto © Dagmara Smolna Anna Cymer - Architekturhistorikerin an der Warschauer Universität, sie befasst sich mit der Popularisierung des Wissens über die Architektur. Sie schreibt sowohl für allgemeine als auch für Branchen- und Fachmedien und arbeitet  u.a. mit dem Portal Culture.pl und dem Magazin "ARCH" zusammen. Sie ist Stipendiatin des Ministers für Kultur und Nationales Erbe, Trägerin des Journalistenpreises der Architektenkammer der Republik Polen. Autorin des Buches "Architektura w Polsce 1945 - 1989" ("Architektur in Polen 1945 - 1989").
 
Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Die ganze Welt ein Bauhaus?“

Medienpartner:
Gazeta Wyborcza / warszawa.wyborcza.pl / Co Jest Grane 24 / LABEL / AKTIVIST
 
 

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