Ausstellung GDY SŁOŃCE JEST NISKO – CIENIE SĄ DŁUGIE/ WHEN THE SUN IS LOW - THE SHADOWS ARE LONG/ КАЛІ СОНЦА

GDY SŁOŃCE JEST NISKO – CIENIE SĄ DŁUGIE/ WHEN THE SUN IS LOW - THE SHADOWS ARE LONG/ КАЛІ СОНЦА Foto (Ausschnitt): © A. Nałęcka-Milach

Fr, 10.06.2022 –
So, 25.09.2022

19:00

GfZK – Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig

Künstler*innen: 
Alexander Adamov, Irina Anufrieva, Bazinato, Evelina Domnitch / Dmitry Gelfand, Jazep Drazdovič, Zhanna Gladko, Jan Helda , Siarhei Hudzilin, Zahar Kudin, Siarhiej Leskiec, Masha Maroz, Aliona Pazdniakova, Anton Sarokin, Ala Savashevich, Olga Sazykina, Sergey Shabohin, Jura Shust, Anna Sokolova, Władysław Strzemiński, Masha Svyatogor

Kuratorin: Anna Karpenko
Co-Kuratorin: Sophia Sadovskaya


Der belarussische Philosoph Ihar Babkou nannte Belarus das „Königreich der Ruinen“ und bezog sich dabei einerseits auf die lange Geschichte des Verlassenwerdens und des Verwaistseins, und andererseits auf den außergewöhnlichen Reichtum dieses Ortes, der von den Medien oft als „terra incognita Europas“ bezeichnet wird. „Ruinen“ markieren die Grenzverläufe der Rückführung aller Zivilisationen zur „Natur“. Die Schatten der Vergangenheit werden zu Vorboten unserer Versuche, die von Abwesenheit und Verfolgung heimgesuchten Zeiten zu interpretieren, darzustellen und anzunehmen. Je länger die Schatten, desto kleiner erscheint unsere Möglichkeit, die Wahrhaftigkeit der Dinge, die die Schatten werfen, zu ergründen.
Die Ausstellung When The Sun Is Low – The Shadows Are Long wirft einen Blick auf den historischen und zeitgenössischen Kontext belarussischer Kunst. Dabei enthüllt sie die komplexen Zusammenhänge einer wesentlichen, archaischen menschlichen Natur mit gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Aspekten sowie den zaghaften Drang, den Teufelskreis repressiver Regime und ihrer Systeme zu brechen. Anna Karpenko


Ein Projekt von:
Arsenał Galerie Białystok, GfZK – Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig,
Goethe-Institut Warschau

Mit freundlicher Unterstützung von:
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, Martin Roth-Initiative,
Botschaft des Königreichs der Niederlande. 

Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig wird durch die Stadt Leipzig, das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus und den Förderkreis der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig gefördert.

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